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| Ahornberger Landbier 4,8% Vol. seit 1739 Konradsreuth (zwischen
Frankenwald und Fichtelgebirge) Feines Ahornberger Landbier-Pils ist bis
über alle Maßen hopfig im Geschmack, aber wahrlich ein gutes Stöffchen.
Man schmeckt förmlich die lange Reifezeit. Ein Bier mit -gebe mir Kraft-
Charakter. Vollmundig und trüb läuft es fast wie ein dickflüssiger Brei
den Rachen hinab. Auch das Etikett macht den Eindruck, dass hier versucht
wird Nahrung zu verkaufen und nicht Alkohol zu verscherbeln. Ein Prosit
dem Landbier. Prädikat: Hopfenpils Wertung: + + + + (pat) |
| Ahornberger Landbier: Das erste, das auffällt, ist der mild-aromatische
Geschmack. Der Großvater auf dem Label der Bügelflasche, der durstig und
leicht angetrunken dem Betrachter den Krug entgegen stemmt, weiß, was gut
ist. Heidi sitzt derweil in der Hütte und stellt schon mal den Kübel für
den vollgetankten Opa neben's Bett. Aber der hat ja auch recht. Kommt man
schon mal von der Alm runter ins Dorf, so trinkt man mit den Spezis, bis
es kracht. Zu berichten gibt es ja genug. Da kommt das frische Ahornberger
gerade recht. Krug um Krug hinein in die ausgedörrte Kehle und hinaus mit
den Abenteuern. Denn es schmeckt außerordentlich gut, ist mächtig süffig
und löst die Zunge. Das Aroma ist nett zum Trinker und läßt ihn bei
jedem Glas frohlocken. Und wenn's heimwärts geht, führt der gute alte Josef
den Großvater sicher den Hang hinauf. Heidi muß dann am nächsten Tag nur
noch aufputzen, lüften und dem Großvater den Bart reinigen. Und natürlich
ein Alka Selzer anrühren. Prädikat: Wo sum Teifl is Josef? Wertung: + + + + + (tom) |
| Ahornberger Landbier würzig-mild (4,8%) Konradsreuth, BY: Die traditionsreiche
Brauerei aus dem Jahr 1739, zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge im bayerischen
Vogtland gelegen, sorgt laut Label für unbeschwerten Biergenuß. Das ist
eine Region die irgendwie auf keinem Weg liegt. Ich war aber mal dort und
von dieser unbekannten Ecke Bayerns begeistert. Nette Leute - keine Neuschwansteintouristen,
weiche Landschaft - und vor allem schöne Biergärten. Für den der auf der
Suche nach dem hl. Biergral ist, keine unerhebliche Tatsache! Zur Tradition
der kleinen Brauerei gehört natürlich der klassische Bügelverschluß, der
hoffentlich niemals abgeschafft wird. Wer kennt es nicht, das herrliche
Geräusch welches Männerherzen höher schlagen lässt ... Der erste Schluck
ist möglicherweise etwas ungewohnt. Das Bier nennt sich ja nicht Export
oder Pils sondern so wie es tatsächlich schmeckt - würzig-mild, nicht herb
aber deshalb auch nicht flach - sehr interessant. Je länger ich trinke umso
mehr begeistert mich das Ahornberger. Unheimlich süffig und daher bestimmt
ein Bier, nach dessen Genuss sicher schon so mancher Heuschober im bayerischen
Vogtland zweckentfremdet wurde. Der Schaum hält sich leider nicht übermäßig
lange, aber mit geschlossenen Augen, die man ja nun mal hat wenn einem wirklich
Gutes widerfährt, würde ich das eher sekundär betrachten. So grüße ich den
Bayerischen Landsmann auf dem Label, der mir in seiner Lederbuxn zuprostet
mit einem deftigen - "Hopfen und Malz, rein in den Hals" Fazit: Herrliches Landei Wertung: + + + + + (stl 12.02) Im Internet unter www.ahornberger.de P.S: 1000 Dank an den Landbierdealer für diesen schmackhaften Trunk |