| Aldersbacher Kloster Weisse Hell (5,2%) seit 1268 (!) aus
Aldersbach in Bayern: Also. Das ist SCHAUM. Schaum im eigentlichen Sinne.
Das steht. Nun zum eigentlich wichtigen, dem Geschmack. Ein sehr sanftes,
rundes, ausgeglichenes Bier. Das Hauptaugenmerk liegt auf der hefig-malzigen
Komponente, diese untermalt mit etwas karamelartigem, das bei einem Weizen
nicht alltäglich ist. Oh ja. Das kann man wirklich mild nennen. Das haben
sicherlich die Nonnen im Kloster zusammen gebraut. So viel behutsames Einbrauen
kann kaum von Männerhand stammen. - - - Obschon man auch feine, säuerliche
Teilstrecken erkennen kann.. - - - Ein in sich ruhendes Weizen. Nicht zu
auffallend, aufwallend, aufplusternd. Eher gediegen, bescheiden und rund.
Kein zu großes Risiko aber auch nicht den Schwanz einziehen. Das kann sich
schon sehen lassen. "Das Geschmackserlebnis aus der Tradition des Klosters
Aldersbach. So, wie es die Mönche schon brauten, wird dieses Weißbier mit
erlesenen Weizen- und Spezialmalzen hergestellt. Feine, obergärige Hefe
und die Flaschengärung verleihen ihm den typischen Weißbier-Geschmack."
- - - Selbst nach einer Halben Stunde gibt dieses Bier nicht nach. Es steht
seinen Mann. Strahlt Ruhe, Souveränität und Stärke aus. Ohne dabei zu übertreiben.
Oder die Zügel zu locker zu halten. Eine gute, ausgewogenen, ausdrucksstarke
Kür. Fazit: Nonnenweizen Wertung: + + + + + - (t 01/03) Im Internet unter www.aldersbacher.de |
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