![]() |
| Allgäuer Brauhaus Urbayrisch Dunkel (5,0%) seit
1394 aus Kempten in Bayern: Das Etikett gefällt mir. Hat was
uriges und einfaches. Holdes Rotbraun. Stattlicher Schaum. Geruch eher neutral.
Der erste Eindruck ist recht herb und leicht geräuchert bzw. geröstet.
Gleich danach stellt man fest, das man etwas vermisst. Etwas lau und dünn
bahnt es sich den Weg bis zum Abgang. Das Wasser ist nicht überragend
weich, aber auch nicht säuerlich. Die Kohlensäure passt. Aber
das Aroma lässt Tiefe und Ausdruck vermissen. Gut. Erst mal setzen
lassen und noch einen Schluck genau testen... Nein. Das ist nicht die Vollendung
der Schwarzbierbraukunst. Es wirkt wässrig und dünn, macht zu
wenig Eindruck. Das Allgäuer Dunkle verströmt zu viel Leere. Zwar
ist es einigermaßen süffig, aber das reicht nicht, um im Orchester
der großen mitspielen zu können. Dazu trübt die Auflistung
der Einzelhalten in allen möglichen Sprachen das Bild. Sieht stark
nach Ballermannbier aus. Schade. Der äußere Eindruck war gut.
Aber im Innern kann es nicht überzeugen, wirkt unterkühlt, dünn,
lau und wässrig. Und das bisschen Malz, das sich meldet, ist kaum der
Rede wert. Eigentlich ziemlich enttäuschend. Vor allem bei dem Namen:
URBAYRISCH DUNKEL. Vielleicht nur ein Werbegag...!? Im Ansatz, ganz kurz,
hat man einen knappen Eindruck der wohl hinter diesem Bier verborgenen Braukunst.
Da hat man eine Ahnung von dem, was aus diesem Bier hätte gemacht werden
können. Aber so das reicht nicht, um zu überzeugen. Fazit: Ein Bayrisches Dunkles für die griechische Strandbar Wertung: + + + (t 06/03) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja Im Internet unter: www.allgaeuer-brauhaus.de |