| Ammerndorfer Landbier Dunkel (5,6%) seit 1730: Ein
sehr würziges und kräftiges Bier. Das fein geröstete Malz macht einen guten
Eindruck und hat das Aroma fest im Griff. Wobei auch der Hopfen eine prima
Figur macht. Ammerndorfer Landbier Dunkel ist ein Gebräu, dass begonnen
mit dem geschmackvoll und animierend gestalteten Äußeren der Flasche, über
die kernige Farbe bis hin zum vollen und ausgereiften Geschmack Gemütlichkeit
und Wohlbehagen vermittelt. Es hat etwas sehr urwüchsiges und ausgewogenes.
Macht richtig Spaß dieses Bier zu trinken. Da ist etwas sehr Cremiges. Die
Kohlensäure ist wohl proportioniert und erinnert, schließt man die Augen
und lässt es sanft die Kehle herunter perlen, an eine ecuadorianische Schönheitskönigin,
die eben zur Miss World gekrönt wurde. Lechz. Nein. Ein in allen Bereichen
gelungenes Bier. Der Anfang ist kernig und würzig. Der Mittelteil mild und
leicht fruchtig und der Abgang hat wiederum etwas sehr würziges und ausgewogenes
und ganz am Ende findet sich dann noch etwas Rauchiges. Da merkt man, dass
die Ammendorfer Privatbrauerei Dorn seit 1730 Bier mit viel Hingabe und
Sorgfalt ihrem Handwerk nachgeht. Selbst nach einiger Zeit vermag dieser
es Gerstensaft, und sei er nicht einmal besonders durchgekühlt, dem Tester
Freud' und Labsal zu vermitteln. Fazit: Kernig und würzig Wertung: + + + + + - (t 02-02) |
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