Andechser Doppelbock Dunkel, seit 1455, Klosterbrauerei Andechs,
Bayern, D, 0,5l Mehrwegflasche, 7,1%vol
Die Klosterbrauerei Andechs hat ja schon so manch einen guten Tropfen
gebraut. Dieses Doppelbock ist schon was feines! Klar, mittel- bis dunkelbraun,
ein netter hellbrauner Bierschaum. Leider gibt der gar nicht so recht
Gas, verliert sich bald in den Weiten dieser Welt. Das soll aber der
einzige kleine Kritikpunkt bleiben. Das Bier riecht herrlich nach gutem
dunklem greösteten Malz, der Antrank straft uns nicht Lügen.
Volles Aroma des dunklen Malzes paart sich mit einem nicht aufdringlichen
feinen Hopfen. Eine ganz leichte Süße kommt dazu, es wird
gefährlich! Es wird nicht bei diesem einen Glase bleiben, fürchte
ich. Das Bier drängt sich nicht auf, der Drang nach mehr kommt
von mir selber... Rundherum ein gutes Bier, gut Malz, gut Wasser, gut
Hopfen. Andechser eben.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot: ja
Fazit: So ei' Guates!
Bewertung: + + + + + [d
07/11]
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Andechser Doppelbock Dunkel, Klosterbrauerei Andechs, seit 1455,
Andechs, Bayern, neuer Test von 2009, 0,5l MW-Flasche, 7,1%vol., 18,5°
Stammwürze, Starkbier
Dass es leichte Qualitätsschwankungen gibt, das zeigt, dass es
sich bei den Bieren aus der Klosterbrauerei Andechs nicht um Massenware
handelt, die in jedem Jahr, in jedem Monat und von jedem Einbräu
gleichermaßen schmeckt. Die Qualität der Zutaten wird sicher
sorgfältig ausgesucht und komponieret, aber es ist immer das Geschick
und das Können des Braumeisters und aller Beteiligten. Der Doppelbock
ist kein Schwarzbier, ein dunkles eben. Nicht so kräftig dunkel
in der Farbe wie das Klosterbier von hier. Leicht braun bis Mittelbraun
steht es da, der Schaum ist cremefarben und mäßig. Große
Blasen und nicht die erwartete Standhaftigkeit. Dafür kommt der
Geruch doppelt. Doppelt Malz, Doppelbock eben. Das klare Karamel, ein
kaffeeartiger leicht rauchiger Röstgeschmack, das hat etwas bodenständiges
und uriges. Der Antrank kommt mit diesem Malz, wird aber schon leicht
vom kräftigen Alkohol überlagert. Das Bier ist weich, da trumpft
das Andechser Wasser. Behäbiger und kräftiger wird's in der
Mitte, zum Schluß wird es doch noch ein wenig malzig süßer,
die Süffigkeit des Bieres kommt jetzt, fast schon zu spät.
Aber es macht eben doch gerade noch Lust auf ein weiteres. Der Hopfen
kommt diesmal ein bisschen zu kurz. Ein paar Kleinigkeiten nur lassen
es diesmal keine 6 werden. Sauguat ist es aber trotzdem.
Fazit: Stark! Starkbier sauguat!
Bewertung: + + + + + [d
10/09]
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Andechser Klosterbräu Doppelbock Dunkel, seit 1455, Klosterbrauerei
Andechs, 82346 Andechs, Bayern, D, 18,5°Stammwürze, 7,1%vol,
0,5l Mehrwegflasche
Das Bier ist eine Augenweide und ein Gaumenschmaus! Dunkel und klar.
Obenauf ein weicher Schaum und ringsherum ein angenehm malziger Geruch.
Intensiv malzig und hopfenwürzig präsentiert sich das Bier
im Antrank. Eine Malz-Sinfonie und eine Duft-Sinfonie. Der doch nicht
ganz geringe Alkoholgehalt kommt erst ganz spät zum Geschmack dazu,
nicht sonderlich störend.
Leicht erscheint dieses Starkbier eigentlich. Und es hat eine gewisse
Süße, die eine nicht ungefährliche Süffigkeit erzeugt.
Das Bier vom heiligen Berg kommt nahe an den heiligen Biergral... da
bleiben kaum Wünsche offen.
Gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot
Fazit: Super Süffig - da bleibt nix offen
Bewertung: + + + + + +
(d 10/06)
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Andechser Doppelbock Dunkel vom Faß (7,1%) seit 1455 aus Andechs in
Bayern:
Ja. Jaa. Das will ein Biertrinker vor sich stehen haben: Einen eiskalten
Steinkrug voll mit dunklem Starkbier. Das hat was. Da läuft einem das
Wasser im Munde zusammen. Alleine schon, wie sich so ein Krug anfaßt.
Diese runden, glatten Formen. Diese wohlgetöpferte Schluckeinheit. Doch.
Kompliment an die Kelterschänke in Elsenfeld, die mit ihrer Aktion "Starkbierwoche"
eine angenehme Abwechslung in die örtliche Bierkultur bringt. Das Kloster
Andechs besitzt eine süß-malzige Geschmacksrichtung und ist vor allem
SÜFFIG. Es vereint kräftiges, vollmundiges Aroma mit samtweichem, handfestem
Fluß. Da ist nix Bitteres das stört. Toll zu trinken und nur knapp an
der 5,5 vorbei.
Fazit: Für kalte Winterabende bestens geeignet
Wertung: + + + + + (tom & minerl
12/01)
PS: An dieser Stelle vielen Dank an Nina, die in der Andechser
Braueirei das Brauhandwerk gelernt hat und uns mit Infos und Bildern
unterstützt hat.
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