|
|
|
| Andechser Klosterbräu Dunkel (Jubiläumsbier),
seit 1455, Klosterbrauerei Andechs, 82346 Andechs, Bayern, (Benediktinerkloster
mit Brauerei),4,8%vol, frisch vom Fass (getrunken in Köln-Porz!!!) Das Bier ist eine Augenweide und ein Gaumenschmaus! Dunkel wie der Frühlingsabend, die Sonne scheint rötlich-golden durch das klare dunkle Bier! Ein herrliches Farbenspiel vor meinen Augen. Die Nase hat auch schon zu tun. Bestes Röstmalz, eine Spur Rauch und ein runder Hefe-Bierduft. Geruchlich könnte es ein obergä-riges sein. Die Hefe. Klar und dunkel und mit einem recht feinen cremigen Schaum präsentiert es die Wirtin in einem original schmalen Andechser Glas. So - jetzt siegt der Durst! Ein schönes geröstetes Malz verschmilzt mit dem super weichen Wasser. Samtig, süffig, mild bis sanft. Ganz das Gegenteil des Geruchs ist es nicht, das Malz entfaltet sich erst langsam auf der Zunge. Die Kohlensäure begleitet die Sinfonie von Geschmacksnuancen recht nett und verleiht dem Bier einen gewissen Charme von Spritzigkeit. Ganz so, wie es die Augen einer Eisverkäu-ferin haben, die eine Eistüte mit einem kaum merkbaren Zwinkern ihrem heimlichen Angebeteten überrreicht. Erotische Andeutungen. (Und das im Kloster??!) Der malzbetonte Grundkörper weitet sich im Mund und geht glatt und voll in den langen weichen Abgang über. Das Malz ist so stark und sanft, dass es mit über den Knorpel läuft, ohne deutlich heftige Spuren zu hinterlassen aber der Geschmack bleibt. Hopfen ist in dieser Malzsinfonie nur sparsam dabei, aber viel wäre viel zu viel. Ein super Bier, ein süffiges Bier, eine gute Bewertung von mir. Voll gelungen. Voll gut gelungen.Und getrunken in einem netten Restaurant am Rhein in Köln-Porz. Da schau her! Gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot Fazit: Super Süffig mit erotische Andeutungen Bewertung: + + + + + + (d 06/05) |
| Andechser Klosterbräu Dunkel (Jubiläumsbier), seit 1455,
Klosterbrauerei Andechs, 82346 Andechs, Bayern, (Benediktinerkloster mit
Brauerei),4,8%vol, 0,5l MW-Flasche Gutes bleibt gut. Auch aus der Flasche kann man Andechser gut genießen. Bestes Röstmalz, eine Spur Rauch und ein runder Hefe-Bierduft. Geruchlich könnte es ein obergäriges sein. Die Hefe. Klar und dunkel und mit einem recht feinen cremigen Schaum. Wie das kürzlich getestete vom Faß. Aus der Flasche ist die markante Spritzigkeit nicht so ausgeprägt. Dennoch verliert das Bier dadurch nicht. Das Bier besticht durch sein Malz. Rund und vollmundig. Glatt und süffig. Gut wie vom Faß. Das Etikett ist schlicht und in Bayerischem Blau gehalten. Mehr braucht es nicht. Ehrlich und ohne Schörkel und Firlefanz. Geradeheraus. Eine ehrliche Verpackung für ein ehrliches Bier. Gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot Fazit: Gut wie vom Faß Bewertung: + + + + + + (d 06/05) |
| Andechser Dunkel (4,8%) vom Faß seit 1455. Köstliches
Schwarzbier fließt in originelle Gläser. Man hebt den Krug, blickt
das schwarze Gold an und kippt den Saft in die Speiseröhre. Ausgewogen.
Kräftig. Würzig. Lecker. Dunkelstes Bernstein. Dringend einmal
schmecken. Gibt es in der Hohen Warte im Spessart. Prädikat: Altes Kloster. Quirrlige Mönche. Frisches Schankbier. Wertung: + + + + + PS: An dieser Stelle vielen Dank an Nina, die in der Andechser Braueirei das Brauhandwerk gelernt hat und uns mit Infos und Bildern unterstützt hat. |