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| Angermann Pils, Angermann Markenvertrieb GmbH, Bamberg, Bayern,
seit 1778, 0,5l Mehrwegflasche, 4,9%vol.: Angermann Markenvertrieb. Keine Brauerei, ein Vertrieb. Daher wieder einmal Rätselraten, wer dieses Bier eigentlich braut. Das Etikett vorn: Kitsch hoch drei. Ein Alpen-Pärchen vor einem Alpen-See. Und das kommt nicht aus Oberammergau sondern aus Bamberg! Schaum macht es am Anfang, dann isser weg. Das Bier ist recht hell und riecht - na wonach denn? Das wird schwer. Eigentlich riecht es nach gar nichts. Gibt es das? Wo doch ausser Wasser noch die Bierzutaten drin sein sollen? Der Antrank bringt's dann auf den Punkt: Ein sehr leichtes und maximal mittelmäßiges Malz und fast kein Hopfen sitzen da oben auf dem Wasser. Das dagegen ist recht mild und weich, aber das macht es nicht allein! Recht gut für den Braumeister, dass nicht verraten wird, wo er seine Brötchen verdient! Da muss der sich nicht in Grund und Boden schämen! Es gibt unter den Leicht-Bieren welche, die besser schmecken, mehr Tiefgang haben als dieses. Ich habe mir nicht mal den Kassenzettel aufgehoben, da weiß ich nun gar nicht, ob der Preis dem, was hier geboten wird, angemessen war. Und das habe ich in einem Getränkemarkt gekauft, der auch Andechser hat - dazwischen liegen wahrlich Welten! Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt Fazit: Unterste Klasse Bewertung: + - (d 10/05) |
| Angermann Pils 4,9% vol. aus BY/Bamberg: Dieses vom Etikett her an schwere, schmutzige Arbeit, Akkordmaloche und Niedriglöhne erinnernde Pils hat eine kräftige, goldene Farbe und einen festen, feinporigen Schaum. Ein würziges Bier, aber leider viel zu wässrig. Ein dünner Hopfen gleitet in ein kleines Nichts aus lächerlichem Malz. Bei diesem Pils kann man nicht von einem charakterbehafteten Spitzenbier reden, sondern eher von einem Art Scheinbier. Ähnlich wie des Kaisers neue Kleider. Einfach nicht vorhanden. Leider voll daneben. Prädikat: Des Kaisers neue Kleider Wertung: + - (pat 02.02) |