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| Autenrieder Pilsner (5,1 %) Schlossbrauerei Autenried
seit 1650 aus Ichenhausen in Bayern: Vom Schaum über den Geruch bis hin zur Farbe; hier wird die Messlatte schon mal extrem hoch gelegt. Alles wirkt harmonisch, in sich geschlossen hochwertig. Sehr mildwürziger, feingliedriger, ausgewogener Antrank. Der Hopfen wird nur dezent zur Wirkung gebracht, wirkt mild und weich. Das Bier ist enorm bekömmlich und weich. Wasser wie Kohlensäure stechen hervor. Die Süffigkeit ist für ein Pils beispielhaft. Neben der gedämpften Hopfenbittere tut sich ein durchaus malzig angehauchter, mit leicht kellerbierartigen Nuancen versehene Malzigkeit hervor. Das gibt diesem Pils eine ungewöhnlich malzige und leicht modrige Note, die für diesen Biertypus eigentlich nicht normal ist. Stünde auf dem Etikett nicht der Hinweis PILS, man könnte sich nicht hundertprozentig sicher sein. Zwar ist es nichts ungewöhnliches, dass die süddeutschen Pilsbiere recht malzig angehaucht und nicht nordisch konsequent durchgehopft sind, aber beim Autenrieder vermisst man schon etwas die hopfigere Linie. Zwar macht das Bier an sich einen mehr als guten Eindruck. Aber für ein Pils deutlich zu defensiv eingestellt. „Gebraut nach bester Pilsner Art mit feinem würzigen Hopfen-Aroma unter Verwendung selbst hergestellten Braumalzes. Mit großer Tradition brauten wir Pilsner bereits als eine der ersten Brauereien in Schwaben. Als eine Autenrieder Spezialität wird heute unser Pilsner als Klassiker in Premiumqualität unter Kennern immer beliebter.“ Fazit: Zu unpilsig Wertung: + + + + - (t 09/04) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen Im Internet unter: www.autenrieder.de PS: Tausend Dank an Johann S. von der Aurenrieder Brauerei, der uns die köstlichen Autenrieder Biere zugesendet hat. |