Barnickel Dunkel (5,8 %) seit ? aus Herrnsdorf in Bayern:
Ein sehr fruchtiger Geruch umschmeichelt des Trinkers Nase. Aber auch
Malz/Karamel ist klar zu erkennen. Der Schaum liegt selbstbewusst und
kräftig über sattem und dunklem rotbraun.
Beim Antrank fällt zuerst einmal die enorm aktive Kohlensäure
auf. Die verströmt bei diesem Bier etwas zu viel Spielfreude. Als
nächstes fällt ein etwas metallischer Beigeschmack auf, der
natürlich wenig erfreulich ist. Trotz allem ist gleich mit dem
ersten Schluck klar, dass es sich hier um ein sehr frisches, natürliches
und handgemachtes Bier handelt. Ein markanter Malzgeschmack dominiert
in eher trockener wenn auch verspielt-kräftiger Natur das Aroma.
Die Zutaten wirken, als wären sie gerade erst frisch aus dem Braukessel
geholt worden. Alles verströmt einen sehr natürlichen Eindruck.
Umso trauriger, dass dieser metallisch-trockene Beigeschmack, der vor
allem im Abgang seine unschöne Krönung findet, die Sache so
negativ beeinflusst. Man kann es drehen und wenden wie man will. Das
Aroma ist nicht frei von Störeinflüssen, und somit wird es
auch schwer, eine objektive Bewertung abzugeben. Auch hier muss der
Nachtest her. So metallische kann ein Bügelverschlussbier aus einer
Hausbrauerei einfach nicht schmecken.
Fazit: Nachtest – die Dritte
Wertung: n.m. (t 05/05)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Inhaltsstoffe: Wasser, Malz, Hopfen
PS: Vielen Dank an Frank G. für Besorgung dieses
Bieres!