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Bedele Beer Spezial aus Äthiopien: Tja Wieder ein Bier aus Äthiopien.
Und wieder so gut wie keine Infos auf der Flasche. Immerhin ist der Flaschenhals
mit einem goldenen, gekräuselten, aus feinem Aluminiumpapier verzierten
Gepräge versehen. Der Geruch ist dezent, fast unauffällig. Der Schaum
sieht auch ganz in Ordnung aus. Die Farbe ist relativ dunkelgelb. Oh man.
Da müssen wir durch. Bier aus Äthiopien. Und nach dem ersten dachte ich
ja wirklich, die folgenden wären sicher auch gut. Pustekuchen. Man ist
das schal. Ist der Eingang noch einigermaßen erträglich, so verliert das
Bier zum Schluß hin immer schneller an Charakter. Was bleibt, ist ein
lauer, tauber, unangenehmer und penetranter Nachgeschmack. Und der klebt
einem im Gaumen wie ein Kaugummi am Schuh in der Mittagshitze von Kairo.
Mir fehlen die Worte. Selten so ein schlechtes Bier getrunken. Eingeschlafene
Füße, zwei Wochen lang nicht gewaschen, schmecken sicher nicht schlechter.
Hatte das Meta ja noch irgendwo einen Ausdruck -neben der ultrapenetranten
Schlechtigkeit-, so fällt das Bedele nur durch unfaire Attacken auf. Da
ist wirklich nicht viel zu holen, und zu beschönigen schon gar nicht.
Zwar ist es mir eine große Ehre ein Bier aus Äthiopien zu testen,
wer kriegt schon solch eine Rarität vor die Flinte? Aber man muß sich
hier schon fragen, ob unser Sportsgeist nicht zu weit geht.
Fazit: Schmeckt wie Affe
Wertung: - (t 11/02)
PS: Es SCHÜTTELT mich.
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