|
|
Blanicky Rytir (3,5%) gebraut sei 1897 in Benesov:
Der Ritter aus Blanik. Jaahaahaa. Jaaa. Joooo. Uhhhu. Diese Würzigkeit.
Diese Schmackhaftigkeit. Die Böhme brauen brutal brillante Biere. "Bier.
Blanik. Bier. Blanik Bier. Balnik." Schreien die Maßen im Bierstadion. Der
mächtig geschmiedete Ritterhelm überragt das Label. Noch mehr überragt der
Geschmack das Bieruniversum. Ich geb's auf. Ich mach mir keine Gedanken
mehr. Ich hör auf mir den Kopf zu zerbrechen. Mist. Ich mach mich doch total
lächerlich, wenn ich schon wieder eine 6 vergebe. Dieser Hopfen. Dieses
allgegenwärtige, übermächtige, omnipräsente Malz. Shit. Ich komm nicht drum
herum, muß schon wieder die Höchstnote geben. So kann das doch nicht weiter
gehen. Ein Wochenende mit meinem Bruder bei unserer Tante in Böhmen. Und
fast nur 6er Gerstensäfte. Wie dieses Bier schmeckt. Du meine Güte. Was
soll ich sagen? Man riecht bei diesem Bier regelrecht das Feld, auf dem
die Zutaten wuchsen. Man riecht es nicht nur, nein, mein fühlt regelrecht
den Wind durch die Haare wehen, während man entspannt zwischen den Ähren
schlummert. Natürlich nach einer kühlen Halben Blanicky Rytir. Dieses Bier
gehört in die Top Ten. Wieder ein Gerstensaft der Spitzenklasse aus Böhmen. Fazit: Ein ritterliches Top Ten Bier Wertung: + + + + + + (t 06/01) |