Bräu Wirt’s Weissbier Hell (4,8 %) seit ? aus Rippershausen in Thüringen:


Ein Geruch, der an frischen Apfelmost denken lässt. Etwas scharf und leicht unreif, dafür sehr frisch. Die Hefe merkt man, das Malz auch. Aber nicht übermäßig ausdrucksstark. Der Schaum ist für ein Weissbier nicht sonderlich gut ausgeprägt. Die Farbe ist gerstig-braun.
Ein Weizen, dass in keiner Aromakategorie hoch punktet. Der Geschmack ist etwas ungeordnet. Das Malz und die Hefe geben den Ton an, erreichen jedoch keine extrem hohe Harmonie. Die Hefe wirkt eher bitter und etws säuerlich, das Malz wiederum recht süß. Der Antrank gehört mehrheitlich dem Malz. Der Abgang steht klar im Zeichen der kratzigen Hefe. Angenehm das Wasser. Auch die Kohlensäure kleidet sich gut. Richtig gut Stimmung kommt aber nicht auf. Das liegt vor allem an der säuerlichen, beinahe übertrieben agierenden Hefe. Der Weizen erreicht leider nur durchschnittliche Entfaltungswerte. Erfrischend ja. Mild nein. Harmonisch nein. Das Pils aus gleichem Stall war klar besser. Eine 3 kann man noch geben.

Fazit: Kommt ans Pils nicht ran
Wertung: + + + [03/01]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Zutaten: Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt, Hefe