Brandenburger Landbier Pilsener (4,8 %) seit 1795 aus Pritzwalk in Brandenburg:
Ein Hopfenduft, der einerseits mild wirkt, aber auch nordisch-herbe Komponenten aufweist. Der Schaum ist eine Parade und offenbart keinerlei Schwächen. Die Farbe ist recht hell, fast dünn; hoffentlich kein Rückschluss auf den Geschmack.
Huj. Seltsamer Antrank. Das hat eine komische Note. Sorry. Wirkt irgendwie nicht richtig ausgereift. Fast billig. Erinnert im ersten Augenblick irgendwie an Trinkhallenbier. Vor allem dieser unausgereifter Malzton. Recht süß, maischig, grob. Osteuropäisch Biere schmecken oft ähnlich. Rau. Grob. Als wäre das Malz nicht richtig ausgereift gewesen. Seltsam. Schwer zu beschreiben. Eigentlich macht dieses Bier keinen schlechten Eindruck. Wasser weich, Kohlensäure prima. Die Grundlage wirkt rein und frisch. Aber dann kommt das Aroma. Und das ist wirklich nicht fähig Begeisterungsstürme zu entfachen. Oder liegt es vielleicht doch am Hopfen? Dann wäre das eine wirklich komische Note. Man. Was ist das für ein Bier? Viel Geschmack. Aber mehr als ungewöhnlich in der Umsetzung. Vielleicht ist ja auch ganz einfach etwas schief gelaufen Kann ja mal passieren. Irgendetwas in den Kessel gefallen, das da gar nicht reingehört. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass dies der normale Geschmack sein soll. Wenn doch, dann würde es sich hier um ein Bier handeln, das schlicht und ergreifend nicht richtig definiert ist, die Parameter stimmen nicht. Weder wirkt es ausgereift noch geschmacklich abgestimmt. Zusammengewürfelt fällt mir noch ein. Und pilsig eigentlich gar nicht. Was sich in den Vordergrund stemmt ist diese grobe Malznote. Leichtbiere schmecken oft ähnlich. Nein. Kein Genuss. Sorry. Das macht nicht viel Spaß.
Fazit: Zusammengewürfelt
Wertung: + + - (t 11/04)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja
Inhaltsstoffe: Wasser, Malz, Hopfen
Im Internet unter: www.preussenpils.de