Brauhaus Höchstadt Light, Brauhaus Höchstadt / Aisch e.G., Bayern, D, 0,5l Mehrwegflasche, 2.5%vol


Leichtbiere erfreuen sich größerer Beliebtheit denn je, sei es bei Autofahrern, sei es zur Sommerzeit, sei es bei Frauen und , und... Dieses Leichtbier aus Höchstadt hat nur ganze 2,5%. Dafür hat es ein schönes kräftiges goldfarbenes Aussehen, es ist klar und macht fast keinen Schaum. Der Geruch ist mild und leicht malzig.
Umso mehr überrascht der Antrank. Mit kräftigem Malz, mildem Hopfen und einer gewissen Spritzigkeit ähnelt es keinem mir bekannten Leichtbier. Durch das kräftige trockene Malz ist dieses Leichte in seiner Klasse etwas ganz besonderes. Hier erlebt man ein richtiges Bier, kein Dahinplätschern im Viel-Wasser-Sektor, einen richtigen trocken malzigen Biergeschmack. Es kommt kein LIGHT Eindruck auf. Auch spritzig scheint es und das Wasser ist prima. Wenn nicht LIGHT draufgestanden hätte, ich hätte es bei den ersten Schlucken garantiert nicht gemerkt. Lediglich die sehr schwache Schaumentwicklung bringt dann doch nicht die Maximalpunktzahl.

Gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516
Fazit: Ganz Starkes LIGHT!
Bewertung: + + + + + - [d 12/09]
P.S. Danke an Thomas A. aus Höchstadt für die freundliche Zusendung der Proben

Brauhaus Höchstadt Leichtes Schankbier (2,5 %) seit ? aus Höchstadt in Bayern:


Oha. Ansatzweise Geruch nach Banane. Nur ein Hauch … aber erkennbar. Als nächstes eine Karamellnote. Etwas dumpf aber überraschend intensiv. Der Schaum ist sicher nicht repräsentativ. Farblich dockt dieses Bier an hell- bis mittelgelben Exportbieren an.
Der Geschmack ist im Gegensatz zum Geruch eher herb und holzig, leicht rau und für diese Klasse wie durchaus etwas spröde und unreif. Die Vollmundigkeit ist naturgemäß eher bescheiden. Das Wasser OK, die Kohlensäure agil. Das Aroma ist insgesamt etwa hart aufgebaut, verströmt wenig Milde und Bekömmlichkeit. Zwar kann das Malz phasenweise für einigen Schwung sorgen, das Korkige, das immer wieder durchscheint, trübt diesen Eindruck wieder. Insgesamt Leichtes, dass nicht unbedingt vom Hocker reißt, dafür aber doch einiges an Geschmack bietet.

Fazit
: Herbholziges Leichtes
Wertung: + + - [t 09/06]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
PS: Vielen Dank an Thomas A. für die Kontaktaufnahme und die Abwicklung der Logistik der neuerlichen Proben.

Brauhaus Höchstadt Leichtes Schankbier (2,5 %) seit ? aus Höchstadt in Bayern:


Milder, karamelmalziger Duft. Weich und flauschig. Der Schaum ist nicht unbedingt der Renner. Die Farbe dagegen interessant Dunkelgelb.
Huj. Aber der Antrank. Ziemlich schräg. Sehr scharf auf der einen und recht lau und dünn auf der anderen Seite. Dazwischen mehr oder weniger Malzpotential. Zwar ist das Wasser weich und die Kohlensäure fein eingestellt. Das ergibt unterm Strich eine ordentliche Süffigkeit. Aber der Geschmack ist sicher nicht dazu angetan, in Lobpreisungen gefeiert zu werden. Da hat es doch einen etwas eingeschränkten Verlauf. Vor allem die erste Hälfte ist ein bisschen gemein. Danach wird es etwas milder und mit dem Abgang kann man sich dann anfreunden.
Sicher kein Bier, dass man sich aufmacht, um einen gemütlichen Abend bei vollem, aromatischem Bier zu verbringen. Vor allem dieser leicht beißende, scharfe Beigeschmack raubt dem Höchstädter viel Fahrt. Aber als Durstlöscher und Fahrerbier ist dieses Bier durchaus nicht zu verachten. Die Süffigkeit ist grandios. Das muss man zugeben. Das Aroma allerdings wird sicher keine Goldmedaillen gewinnen.
„Mit einem Drittel weniger Alkohol als normales Schankbier.“ Dann doch lieber dem vollwertigen Bier den Vortritt lassen. Andererseits ist dieses Bier ideal für Leute, die gerne viel Bier trinken. Zum Frühstück zum Beispiel. Da eignet sich diese leichte Version dann doch. Es ist wirklich sehr leicht und leichtgängig, man spürt es kaum, so glatt läuft es herunter. Tja. Kommt also auf den Standpunkt an.

Fazit:
Ein Drittel weniger
Wertung: + + - (t 07/04)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen