| Bruch Zwickel (4,8%): Das hefetrübe Original. Die Farbe ist urinähnlich.
Der Geschmack aus der Flasche eine Katastrophe. Im Glas entwickelt er sich
zwar besser, jedoch wird man gleich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
Ein unangenehmer, lang anhaltender, leicht modriger und heftiger bitterer
Nachgeschmack setzt sich im Mundraum nach dem Genuß fest. Allgemein quält
sich das Aroma mit seiner Unausgewogenheit herum. Ziemlich schepp das ganze.
Über die Rezeptur sollten die vielleicht noch mal nachdenken. Das Ganze
schmeckt nur wenig nach Bier. Erinnert in seiner Sauerheit an einen unreiften
Apfel. Im hinteren Rachenraum hält sich lange ein unangenehmer, viel
zu hopfenlastiger und bitterer Geschmack. Ich bin mir sicher, nach vier
Zickel fallen die subkortikal, vegetativ und reflektorisch gesteuerten Bewegugnsvorgänge
komplett aus. Man wird in seiner Motilität auf die niederer Zellorganellen
zurückgestuft. Wird zur Amöbe. Außerdem rammt sich sofort
eine mächtige Fahne in die Speiseröhre. Muß man sich nicht
unbedingt antun. Fazit: Die Saarländer können's doch nicht Wertung: + - (tom 03.01) |