Bruegel Amber Ale (5,2%) 0,33er-Flasche Brauerei Van Steenberge seit ? aus Ertfelde in Belgien:

Sehr tolles Etikett. Scheinbar ein altes Gemälde, vergrößert, der Wirtshausgast, rote Nase, schon etwas angezählt, bewundert den Dudelsackspieler bewundert, ihm zuredet … im Hintergrund die geselligen Zechkumpanen. Das macht gleich Lust auf Bier. Mächtige Schaumentwicklung. Sehr imposanter Höhendrang. Feine Poren. Feine Struktur. Toller Stand. Das intensive Bernstein, klare gefällt. Der Geruch ist karamelllastig, sehr malzig, etwas süß, vereinzelte Hopfenspuren sorgen nur bedingt für Aufhellung. Etwas dumpf das Ganze. Die Karamellsüße ist mir etwas zu streng.
Ups. Schräges Ding. Geschmacklich recht ungeordnet und streng. Das Karamellmalz viel zu überdreht. Eine Spure Tabak passt nicht recht ins Konzept. Ungewöhnliche Aromatik. Wasser und Kohlensäure sind zwar sehr gut in Schuss. Vor allem das Malz nervt etwas. Aufdringlich. Überbetont. Unruhig. Wenig rücksichtsvoll. Kein guter Teamplayer. Irgendwie wirkt das Bier zwar nicht unerheblich bzw. anspruchsvoll. Aber umsetzen kann das Gebräu die Sache leider nicht.

Fazit: Nervenmalz
Wertung: + + + [t 09/10]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: k.A.
Inhaltsstoffe: k.A.
Im Internet unter: www.vansteenberge.com