Cannewitzer Wilder Robert, Pils, seit 1887, Klaus Getränke
"Cannewitzer Biere" Wurzen, Sachsen, 0,5l Mehrwegflasche,
4,9%vol
Der "Wilde Robert" - das ist die Schmalspurbahn mit Dampfantrieb,
die von Oschatz nach Mügeln und Kemmlitz fährt. Nach der guten
alten Dampflinie ein Bier benennen - das ist auch nicht schlecht. Zischend
wie die Lok auf dem Flaschenetikett läuft das Bier ein, macht eine
Menge Dampf (..äh Schaum), der
leise knisternd etwas weniger wird. Der Geruch ist nur leicht malzig,
etwas dumpf und pappig. Dafür überrascht der Antrank mit einer
gewissen Munterkeit, mit frischem weichem Wasser und einem netten halbbitter-Malz.
Die Kohlensäure ist da, wenn auch nur vorsichtig. Die Mitte ist
weniger ausgeprägt und am Schluß gibt es Hopfen, herb und
auf der Zunge verweilend. Nicht gar so herb wie manch ein nordisches
Pils aber doch herber als in Sachsen üblich. Ein Bier, das sich
in Deutschland Pils-Hitliste ziemlich weit oben wiederfinden kann.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot: Ja
Fazit: gerne wieder
Bewertung: + + + + + [d
09/10]