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| Crocodile Original, Krönleins Bryggeri AB, Halmstad,
Schweden, Alc: 5,2%vol, "Starköl", www.kroenleins.se: Das Krokodil ist grün. Das Bier ist hell. Die Dose ist französisch beschriftet. Gekauft wurde sie in Belgien. Getrunken wurde sie in Luxemburg. Ist das nicht echt Europa?! Der Tag war lang und stressig. Jetzt Aufmachen. Eingießen. Das Bier riecht nach Seife. Lavendel wächst in Südfrankreich. Noch mehr Europa. Der Schaum ist weg wie nix. Da sieht das ganze aus wie ein sehr dünnes englisches Ale. Geschmackstest: Antrinken, Gaumen und Zunge sind erschrocken: Metall, Seife und ... da hat mich der Geruchssinn nicht betrogen, Seife! Auf der Dose steht noch geschrieben, daß dieses Bier irgendeinen Wettbewerb gewonnen hat. Wohl einen im Wäschewaschen, ein Bier-Contest kann's nicht gewesen sein. Der metallische Geschmack verliert sich bis zum Abgang nicht, wird dann aber von dem seifigen überlagert. Wenn die Brühe wärmer wird, verliert sich das Seifige ein wenig, oxidiert wohl oder so? Oder atmet - ach nee- das ist bei Wein so. Dieses Gesöff kann nur aus irgendeiner Öffnung des Krokodils stammen. Aus einer Brauerei eigentlich nicht. "Starköl" - ja, das denken die Schweden vielleicht. Ein Starkes Stück ist es allerdings schon, sich das zuzumuten. Reinheitsgebot: weiss nich Fazit: Starkes schwedisches Seifen-Öl Bewertung: + (Dieter 10/04) |