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| Voll-Damm Doble Malta „Das Originale Märzenbier“
(? %) seit 1955 oder 1876 aus ? in Spanien: Die Gestaltung der Flasche samt Etikett verdient viel Lob. Zwar ist mit keiner Silbe erwähnt wie viel % dieses Bier hat noch woher es in Spanien kommt, dafür sind auf der Rückseite die Begriffe „Märzenbier“ und „Oktoberfest“ erwähnt - aber die Gestaltung ist topp. Absolut gelungen. - - Schade nur, dass auch hier die Verantwortlichen darauf verzichtet haben, den Inhalt in eine wenigstens annähernd normalübliche Flasche zu füllen. Gerade mal 250 ml warten auf die Verköstigung. Das würde einem Bayern das tiefste „Saupreißn“ aller Zeiten lautstark entlocken. - - Der Geruch ist überraschend mild (dazu muss ich sagen, dass dieses Bier fast Zimmertemperatur hat). Lässt an Hafer und Honig denken. Dazu eine schlaff strenge Schärfe sowie viel Malz; was Wunder. – Schau an der Schaum: verblüffend feinporig. Das Volumen nicht verschwenderisch. Der Stand aber für ein Dolbe Malta enorm. – Die Farbe: hellbernsteinorange. Sehr klar. Sehr rein. Leuchtend im Licht. - - ? ! - - ... - - ! - - Gut. Hier fängt die Misere an. Antrank = Abgang. So mild und fein der Duft noch war. Der erste Schluck tritt einen grob und ohne Zeit zu verlieren in die harte Mitte der Tatsachen. Beißende, quälende, grimassenschneidende Schärfe. Stärke. Damit versucht dieses Bier aufzutrumpfen. Einfach nur eine alles umsensende Alkoholportion. Wenig filigranes. Schon gar nicht interessantes. Dieses Bier stampft einfach nur grobschlächtig bis unkontrolliert drauf los und vergisst, dass selbst ein Bock, so denn er einer sei, auch filigran agieren sollte bzw. muss. Keine Spur. Wie eine wildgewordene Dampflok setzt sich Voll-Damm in Bewegung und lässt die Kohlen nicht mehr kalt werden. Hier wird solange gebolzt, bis der Vorrat respektive Nachschub leer ist. Egal ob bergauf oder bergab: immer nur Vollgas. Das hat mit Genuss nicht viel zu tun. Vielmehr schleicht sich der Verdacht heran, dass die Spanier mit diesem Bier und vor allem mit dem Vokabeln irgendwie auf Kundenfang gehen wollen. „Oktoberfest“. „Das Originale Märzenbier“. Irgendwer wird es schon EINMAL trinken. Wer das dann aber tatsächlich gemacht hat, der wird garantiert nie wieder zu dieser Gaumenaxt greifen. Herrgott. Wer in aller Welt trinkt dieses Bier? Hierfür kann es doch keine Stammkundschaft geben. Höchstens Kammerjäger könnten diesem Malzmorgenstern etwas abgewinnen. Oder die Dominas auf’m Kiez, die ihrem Klientel mit dieser Starkbierpeitsche mal richtig vor’n Sack knallen wollen: Gehorche. Trinke. Krieche. - Mir aber beleidigt dieses Bier die Geschmacksnerven. Das kann man doch höchstens zur Vollnarkose in Krankenhäusern auf dem Land südlich der Pyrenäen benutzten. Oder zur Hervorhebung des Willens zu Kriegserklärung. Nein. Das macht keinen Spaß. No Fun. - Ihr Spanier. Ihr keltert besten Wein. Züchtet prima Stiere. Habt eine mehr als reiche Kultur. Aber in Sachen Starkbier solltet ihr entweder die Finger davon lassen oder mal intensiv in Lehre gehen. Mit dem Voll-Damm Doble Malta könntet ihr höchsten auf Malta Eindruck machen. Und das nur um zwei Uhr nachts, wenn der Fusel in den Hafenspelunken Victorias leer ist und die durstigen Kehlen unbarmherzig nach Betäubung schreien. Ansonsten kann ich mir kein Anwendungsgebiet vorstellen. Fazit: Voll-Narkose Wertung: + (t 01/05) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: k.A. Zutaten: k.A. |
| Damm Rossello Voll-Damm Doble Malta Märzenbier
?% vol. aus Barcelona Spanien seit 1955!: Schau an, schau an, dieses in Piccologröße daherkommende Minifläschchen (0,25 l) weißt keinerlei Hinweis auf die Alkoholprozentzahl auf. Na, na, na, macht man das? Wer soll bei einem - ob seiner Winzigkeit - bedrohlich dreiblickende Voll-Damm-Flasche nicht in gewisser Weise Schiss vor dem Inhalt bekommen? Voll-Damm Doble Malta – Das Originale Märzenbier ist auf der Flasche zu lesen – die Flasche dunkelbraun – der Fond des Etiketts in einem tiefergelegten dumpfen British-Racin’green – VOLL-DAMM in creme als fette Fraktura im bedrohlichen gotischen Stil und darunter in einem tiefen dunkelrot leuchtet bedrohlich das DOBLE MALTA wie die Augen eines in geduckter Haltung knurrenden Werwolfes der dunkler als der Hintern eines schwarzen Bullen in einer mondlosen Prärienacht im Gebüsch nebenan lauert - kurz davor Dir mit einem brutalen Satz an die Kehle zu springen. Na dann machen wir mal dat Fläschken auf - - - Plopp. Die Farbe erinnert stark an ein Kilkenny. Der leicht ins Beige gehende feinporige Schaum hält sich erst wacker im Glas – stürzt nach hinten raus aber zu schnell ab. Puhhhhhhhhhhh. Mindestens 6 – 7% vol. hat dieser Trank. Der Geschmack ist blechern und beißt wie eine Salmiak-Colada. Der Geruch irgendwie fade und sorry etwas stinkig. Eines Spühlschwamms hässlicher Geruch - nachdem er zu lange feucht in der Spüle gelegen hat aber z.T. schon an den Ecken knochentrocken ist – kommt er sehr nahe. So sehr ich versuche diesem Van Damm was abzugewinnen – hier kapituliert jeder. Man schmeckt ausgezeichnet wie wichtig doch guter Hopfen für ein Bier sein kann. Dieses mit Reis eingebraute DOBLE-TYSON haut den stärksten Seemann um. Echt nicht zum Aushalten. Unausgewogen, bitter und so sanft wie Eisenspäne krakäkelt es sich den Schlund hinunter. Ein wenig erinnert es auch an den Geschmack im Mund den man nach einem fiesen Schnapskater so mit sich selbst ertragen muss. Also ehrlich Freunde im schönen Barcelona – spielt doch lieber Fußball – das könnt ihr richtig gut! Und das ihr mich nicht vor dem Alkoholgehalt dieses Ungeheuers gewarnt habt nehme ich euch echt für übel. Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot? – Nein Prädikat: VOLL-DAMMneben Wertung: + (pat 12.04) PS: Den ganzen Stern gab’s nur wegen dem schönen Etikett. |