| Darmstädter Märzen Dunkel (5,6%) seit 1847: "Darmstädter
Märzen Dunkel - die herrlich süffige, feine und vollmundige Bierspezialität."
Sehr karamelartiger Geruch. Der Geschmack ist allerdings sehr harsch.
Das Aroma ist verdammt bitter und beißend im Abgang. Mir drängt sich spontan
der Gedanke auf: "Das muß abgelaufen sein." Jedoch bestätigt die Flasche
eine Haltbarkeit bis Ende April. Jetzt ist Anfang März. Also noch gut. Enttäuschend.
Schade. Der Geschmack ist wirklich gewöhnunsbedürftig. Sehr unrund, bitter.
Dazu etwas ranzige Butter. Nicht sehr spaßig. Dabei war mir die Darmstädter
Brauerei bisher echt sympathisch. Aber ihr Märzen ist eine ziemliche Enttäuschung.
Da mischt sich metallisches unter, man hat das Gefühl, das Bier ist abgestanden,
da es die Kohlensäure nicht schafft Frische zu vermitteln, man hat Mühe
sein Glas zu leeren weil der Geschmackskörper so sperrig ist, dass er kaum
durch den Schlund passt. Und positives findet sich eigentlich nicht viel
bis gar nichts. Tja. Fehlgriff. Ganz klar. Fazit: Maulsperre Wertung: + + (t 03-02) PS: Manuel J. aus Darmstadt hat uns folgende Erklärung für die Lok im Logo geliefert: Wilhelm Rummel gründete 1847 seine Brau- und Gaststätte nahe der ersten deutschen Eisenbahnstrecke und nannte sie "Zur Eisenbahn". Sein einzigartiges Bier avancierte bald zu einer angesehenen Marke. 1880 reichte die Kapazität der Betriebsanlagen nicht mehr aus, so dass die Privatbrauerei an ihren heutigen standort zog. Hier würde auch das Braustüb'l eröffnet. 1912 wurde der neue Darmstädter Hauptbahnhof zufällig direkt gegenüber gebaut und die Lok erhielt als Symbol für Dynamik, Energie und Bewegung - ihren Platz im logo der Brauerei. |