| Domhof Hell seit 1988 aus Speyer in Rheinland-Pfalz:
Mehr oder weniger neutral im Geruch. Keine auffallenden Eindrücke,
außer einer gewissen Herbe. Naturtrüb hellbernstein. Der Schaum
großvolumig und feinporig. Tolles Bild. Der Antrank wirkt holzig-nussig
und sehr herb. Der Mittelteil ist dann recht trocken und erinnert an staubige
Baumrinde und Kastanien. Dazu etwas Hafer, recht erdig. Recht vielfältig
somit, aber unterm Strich doch etwas hohl und kahl in der Wirkung. Hört
sich zwar seltsam an, aber es wirkt teilweise etwas lau und nicht sehr üppig.
Dazu könnte es glatter und runder sein. Es ist zwar weich, aber auch
nicht wirklich herausfordernd. Irgendwo hat man trotz aller Natürlichkeit
das Gefühl, es könnte mehr gehen, jedoch scheint es an Reife zu
fehlen. Interessante Ansätze, nicht vollkommene Umsetzung. Fazit: Ausbaufähig Wertung: + + + + (t 07/03) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Wahrscheinlich Ja Zutaten: keine Angaben Besonderheit: Hausbrauerei, keine Flaschenabfüllung |