Fürstenberg Export: Dieses von der fürstlichen Privatbrauerei in Donaueschingen gebraute Bier wurde in der historischen Heimbachmühle im idyllischen Schwarzwaldort Betzweiler mit Hingabe und Geschick vom hiesigen Wirt eingezapft. Leider hat auch sein ganzer Eifer es nicht geschafft, die-sem Bier den nötigen Kick zu geben. Es ist fein eingeschenkt. Keine Frage. Aber diesem Faßbier fehlen ein wenig an Würze, ein wenig an Aroma und ein wenig an Tiefe, um sich in die Riege der großen einreihen zu können. Zwar ist es süffig, recht trinkbar sogar. Doch ein Spitzenbier ist es leider nicht. Dazu tun sich doch zu viele Geschmackslücken auf. Nach all der Aufmachung, die die Brauerei präsentiert, und dem edlen Erscheinungsbild enttäuscht das ein wenig. Man hätte mehr erwartet. Für ein Export sicher auch zu herb. So bekommt man mit dem Fürstenberg Export ein Bier, welches schmackhaft und süffig aber auch ein wenig eintönig und leicht wässrig im Geschmack ist. Vom Standpunkt eines richtig guten Bieres aus. Wenn man seine Ansprüche ein wenig auf den unteren bis mittleren Bereich focusiert, hat man mit diesem einen Gerstensaft, der nicht viel fordert und immerhin einiges bietet. Feines Wasser, malzigen Geschmack, süßlichen Abgang.
Fazit: Man hätte mehr erwartet
Wertung: + + + + (t 01-02)