Fürstenberg Premium Pilsener Vollbier (4,8%): Fürstliche Privatbrauerei Donaueschingen. Edles Erscheinungsbild. Braurecht seit 1283. Fürstenberg braut seit Jahrhunderten Biere von vollendeter Reife. Von edler Würze und einherber Frische löst Füstenberger Pilsener den hohen Anspruch ein, den wir an ein Bier unseres Namens stellen. Gut. Ein Spitzenpilsner ist es zwar nicht. Aber sicher auch nicht von schlechten Eltern. Man kann es in angenehmer Runde ohne Bedenken nebenher abtrinken.
Prädikat: Von der Donau in den Rest der Welt.
Wertung: + + + + (tom)
Fürstenberg Premium Pilsner
Schon im Jahr 1283 erhielt das Haus Fürstenberg das Braurecht durch Rudolf von Habsburg. Weit zurück reicht die Liste derer, die Biere aus dem Hause Fürstenberg zu schätzen wissen: So erkor Kaiser Wilhelm II. nach einem Besuch beim Fürsten im Jahre 1905 Fürstenberg zum „Tafelgetränk seiner Majestät“. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde Fürstenberg an Bord der Schiffe der Hapag und des Norddeutschen Lloyd geführt und schon in den 20er Jahren servierten die Lufthansa und die Zeppelin-Reederei ihren Gästen Fürstenberg Bier. Als die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“ 1972 erstmals den Begriff „Premium-Bier“ definierte, fiel Fürstenberg Pilsner selbstverständlich in genau diese Kategorie.
Doch nun zum Bier: bei Fürstenberg Premium Pilsner handelt es sich um ein feinherbes und hopfenbetontes Pilsener, das durch seinen ausgewogenen Geschmack und seine feine Würze besticht. Da stört nichts, das passt alles zusammen, ein wunderbar ausgewogenes und rundes Pils – von der Würze über den Kohlensäuregehalt bis zum Brauwasser - und dabei immer angenehm hopfenbitter. Schließlich handelt es sich hier ja um ein Pils, und genau das unterscheidet Fürstenberg von vielen anderen Bieren, die angeblich Pilsner Brauart gebraut sind: es passt sich eben nicht dem wenig Pils-charakteristischen und einfallslosen Massengeschmack an, sondern - wie seit Jahrhunderten - besticht es durch seine feine Bittre.
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(Gasttest Markus T.) 09/03
PS: Wir wurden gebeten, diesen Text einzubauen, da nach Ansicht einiger Anhänger und Liebhaber das Fürstenberg Premium Pilsner nicht ausreichend gewürdigt wurde. Gleichzeitig versprechen wir, dass es bei Gelegenheit nachgetestet wird.