Bild folgt


Fairtrade Bumble Bee Honey Ale Freeminer (4,6 %) 0,5-Liter-Flasche seit ? aus Cinderford in England:

Dieses Bier erhält man in der britischen Supermarktkette Co-Operative. Nett aufgemacht. Optisch gelungen. Hoffentlich auch der Inhalt …Der Schaum ist schon mal sehr ansprechend. Feine Struktur. Gutes Volumen. Der Stand kann sich sehen lassen. Das Gelb ist golden und klar, ebenfalls ein Augenschmaus. Ein süßlich-citrusfruchtiger Duft mit einer Spur zuckrigem Honig, dezente Gerste und dann im Anschluss noch eine sirupartig-säuerlich-frische Citrusnote bilden das Geruchsspektrum. Relativ natürlich und spritzig.
Leichter, schlanker, erfrischender Antrank. Citrusnoten bestimmen das Bild. Ein leicht wachsiger Honigton, der nicht übermäßig süß ist, rundet gut ab. Der Hopfen ist zurückhaltend in seiner Bitterkeit. Interessant, dass chilenischer Honig (24 % aus nachweislich fairem Handel) verwendet wird.
„Made in the UK using British Barley, Wheat and Hops and Chilean (!) Honey.”
Das Aroma ist nicht übermäßig voll, dafür unaufdringlich und spritzig. Das Citrusfruchtige ist tonangebend. Die Gerste könnt etwas durchdefinierter sein. Der Hopfen wirkt leicht stumpf in seiner Herbe. Der Honig schimmert wirklich nur leicht durch. Wasser und Kohlensäure bilden ein gutes Fundament. Das Finish ist etwas unterbetont. Geschmacklich spielt sich das meiste in den ersten beiden Dritteln ab. Aromatisch sicher kein Überflieger. Dennoch ein ausgewogenes, unaufdringliches und natürlich schmeckendes Ale, das keinerlei Störfaktoren aufweist und sehr süffig und in seiner Fruchtigkeit enorm erfrischend daherkommt. Leicht, schlank, offen. Der Honig harmoniert gut mit der Citrusfruchtigkeit. Hopfen und Malz sind in ihrer Ausstrahlung nicht voll auf der Höhe, enttäuschen aber nicht.

Fazit: Chilenischer Honig
Wertung: + + + + [t 08/11] -Loch Ard-
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: k.A.
Zutaten: k.A.