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Flensburger Dunkel, Feinherb&Frisch, Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG, Flensburg, Schleswig-Holstein, 4,8%vol, o,33l Bügelverschlußflasche (Mehrweg)
Das Dunkel ploppt ebenso kernig wie der Pils-Bruder aus Flensburg. Malz und dunkler Bernstein. Das kommt erstmal gut - Alter! Elegantes Röstmalz, nicht zu dunkel, nicht zu süß, paart sich hier mit den nordischen herben Vorlieben. Der Antrank ist Hopfen-herb.
Leicht karamel-bitter, leicht schokoladig ist's im Hauptteil, ein Rest des cremefarbenen Schaumes bleibt bis zur Neige. Das Bier läßt sich gut trinken, ein kluger Kopf aus dem Norden hat wohl dieses Malz zu seinem herben Grundgeschmack ausgesucht. Es ist fast ein braunes Pils. Auf gar keinen Fall ist es ein süßes bayerisches Dunkelbier. Aber es hat auch kein bayerisches Gebirgs-Quellwasser in sich. Sogar das Wasser ist hier eine Spur herber als anderswo. Da möchte ich mir einige lange genüßliche Schlucke gönnen, aber leider ist die kleine Flasceh recht bald leer. Der Hopfen bleibt noch ein paar Augenblicke auf der Zunge. Erstaunt war ich schon. Flens Dunkel kannte ich bis heute nicht. Aber: Reisen bildet.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot
Fazit: Etwas Besonderes aus dem Norden
Bewertung: + + + + + (d 11/05)
Flensburger Dunkel 4,8% vol. aus Flensburg/SH
Nicht einfach nur ein Dunkel. Sondern das Flensburger unter den Dunklen. Und das schmeckt man. Schluck für Schluck. Zugegeben ist dieses feinherbe und frische Dunkle aus dem hohen Norden wirklich ein Köstlichkeit für sich. Getrunken aus einer schönen Bügelbuddel in der Nähe von Oldenburg. Trotz der ganzen Lobpreisungen ist dieses Flens noch lange kein Bier der absoluten Superlative. Es beweist durchaus Charakter aber nicht die nötige Ausgewogenheit, welche ein Spitzenbier heutzutage einfach braucht. Der Antrank ist gut herb gehopft, doch der Übergang zum Malz ist zu hartkantig, zu unzart - falls man das so sagen kann -. Trotzdem immer noch ein Kultbier, denn das Ohr trinkt mit - Plopp -.
Prädikat: Das Ohr trinkt mit
Wertung: + + + + - (pat 08.01)
Flens Dunkel (4,8%): Sehr malzig und würzig im Antrank. Das geröstete Malz ist stark zu schmecken. Man glaubt, den Rauch noch zu duften. Aber leider nur kurz. Spät. Nach dem zweiten, dritten Schluck geht dieser Eindruck verloren. Oder man gewöhnt sich dran. Der Geschmack ist sehr herb und trocken im Abgang. Hat es im Antrank noch Stärke und Charakter, so verwässert es dann ein wenig. Das Aroma ist bis auf das Malz ein wenig zu glatt. Erst spät kommt nochmals eine erdige Würze und besänftigt den Trinker wieder. Es ist durchaus süffig, wenn auch nicht umwerfend weil unterm Strick zu dünn.
Fazit: Unterm Strich sieht alles anders aus
Wertung: + + + + (t 02-02)