Früh Kölsch (4,8%): Die Cölner Hofbräu Früh braut obergäriges Bier. Und das macht sie gut. Sehr gut sogar. Das geht in der ersten Instanz durch. Der Bundesrat und Bundestag segnet es einstimmig ab: "Früh Kölsch ist ein Original der Stadt. Seit Peter Josef Früh die Familienbrauerei begründete, brauen wir aus besten Zutaten und nach dem deutschen Reinheitsgebot diese obergärige Bierspezialität, die ein echtes Stück Köln ist." Das einzige, da einen nicht aus den Socken haut, ist das Etikett. Ein bißchen bieder. Dafür ist der Geschmack eimalig. Jo. Früh Kölsch. Das läßt sich trinken.

Früh Kölsch (4,8%): Der hervorragende Eindruck bestätigt sich vom Faß noch einmal. Der Schaum steht wie als wäre er aus Rasierscreme. Die 0,2er Stifte glänzen feucht und sind leider viel zu schnell leer. Zum Glück ist der Köbes auf Zack und erkennt sofort unser Problem: "Noch drei Stück, Jungs?!" Früh Kölsch schmeckt würzig und ist mild zugleich. Das Malz und der Hopfen haben Format. Und das Ambiente im Brauhaus ist fantastisch. Bloß mal reingehen und ein Kölsch zapfen lassen. Lohnt sich absolut. Vielleicht das beste Kölsch von den 16 Kölner Brauereien. Gute 5.
Prädikat: Kölner Traumtor.
Wertung: + + + + + - (tom)