![]() |
| Freibergisch Bock Dunkel, Freiberger Brauerei AG, Freiberg, Sachsen,
D, Alc: 6,7%vol, 0,5l MW-Flasche Der Bock ziert als Abbild eines Gebirgstieres das vordere Etikett ebenso wie das auf dem Rücken der Flasche. So ist es Tradition. "Von alters her wird in Freiberg ein starkes süffiges Bier gebraut..." Das Bier ist klar, dunkelbraun und glänzend durchsichtig. Einen Schaum hat es auch, großporig bis mittel und recht gut standfest ist der auch. Der Geruch verspricht sehr viel Malz, sehr viel dunkles Malz. Aromatisch und süß. Der Schaum senkt sich, das Glas füllt sich. In den Duft mischt sich etwas von einer reifen roten Paprika. Hoffentlich ist das nur eine Spielart des Malzgeruches und nicht ein Omen für den Geschmack! Der Antrank ist eher bitter als süß, da trifft der Geruch nicht zu. Eine unerwartete Kaffeenote - kein Paprika. So kann man sich täuschen. Da ist ja doch noch alles gut gegangen! Volles Malzaroma ohne Schnörkel und viel Drumherum. Vollmundig und süffig, wie versprochen. Der Abgang ist herb malzig und bleibt lange auf der Zunge. Das ist mal ein Bockbier, zu dem kann ich gleich ein langes "Jaaaa..." ausrufen. Kräftig-aromatisch und trotzdem ganz rund und weich genug. Da stimmt dann doch noch alles. Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot Fazit: Das ist ein Bock! Bewertung: + + + + + + [D 10/07] |
| Freibergisch Bock Dunkel, Kraftvoll-Frisch, 6,7% vol,
Freiberger Brauhaus AG,09584 Freiberg, Sachsen: Brotgeruch schnuppert die Nase beim Einschenken. Die Farbe ist wie dunkle Brotrinde. Flüssiges Brot. Wie wunderbar! Der erste Schluck verrät aber dann den Alkoholgehalt. Kein Sprit - aber recht kräftig ist dieses Bier. Die Blume verliert sich rasch, der Brotgeruch bleibt. Das Malz ist recht frisch, leichte Säure und leicht röst-bitter. Der Hopfen ist flach, das Malz macht hier viel Geschmack. Das ganze kommt dazu noch recht angenehm süffig daher, nicht süß aber süffig, voll und rund. Nach ein paar Schlucken gibt es wieder diese Untertöne von knackiger Brotrinde, wie an frischem Brot, das ein paar Minuten zu lange im Ofen war. Nicht unangenehm, aber vielleicht wurde das Malz eine Spur zu heftig geröstet. Dazu hat es ein gutes weiches Brauwasser, angenehm weich und frisch prickelt die leichte Kohlensäure auf der Zunge. Wenn das Bier im Glas wärmer wird, dominiert der Alkohol, es ist also keine leichte Kost! Leicht im Geschmack, schwer in der Wirkung. Schwer in Ordnung. Reinheitsgebot: Ja Fazit: frisches flüssiges Brot Bewertung: + + + + + (Dieter 07/04) |
| Freibergisch Bock Dunkel (6,7%) aus Freiberg in Sachsen:
Etwas wässrig im Geschmack. Auch relativ hell in der Farbe für ein Bockbier. Der Malzgeschmack kommt weniger kraftvoll heraus, wie bei anderen Bockbieren. Verursacht wahrscheinlich bei Übergenuß erhebliche Kopfschmerzen. Bei größeren Schlücken saubitterer Nachgeschmack. Der Magen fängt das Rotieren an. Sollte sich das Bier länger im Gaumen aufhalten als gewöhnlich entsteht ein übler Abgang und der Magen fängt das rotieren an. Fazit: Möchte "Mann" ein Bockbier trinken sollte er auf andere Artgenossen ausweichen. Prädikat: Rotationsbier. Wertung: + + + - (minerl) |