![]() |
| Freibergisch Export Spezial, Freiberger Brauhaus AG, D-09584-Freiberg,
Sachsen, seit 1175, 5,5%vol, 0,5l Mehrwegflasche: Bernstein, Gold, ein Ton Kupfer. Die Farbe ist prächtig. Der Geruch macht erst mal nichts her. Die Blume ist da, feinporig, weiß und es sieht gar nicht unlecker aus. Getrunken wird es dann, gut gekühlt. Und siehe da, es ist ein malziges Exportbier. Nicht süßlich, eher leicht bitter-malzig und eine Spur samtig. Ein feiner Hopfen kommt dazu, "edelwürzig - frisch" prangt auf dem Etikett, drauf fährt ein sächsischer Bierkutscher mit ein paar Fässern vorbei. Auch das Etikett ist nicht aufdringlich. Der Abgang ist jedoch holprig wie die Straße, auf dem der Kutscher um 1175 seine Fuhre gefahren haben mag. Der Hopfen drängt sich unpassend nach vorn, fast wie bei einem Pils und poltert so regelrecht in die unaufdringliche samtruhige Malzstimmung. Daran sollte man für mehr als 4 Punkte noch feilen. Das Malz kommt gut und kann sich sehen oder auch schmecken lassen, der Hopfen ist im Abgang zu derb. Reinheitsgebot: JA Fazit: samtig und polternd Bewertung: + + + + (Dieter 10/04) |
| Freibergisch Export (5,5%): Gebraut vom Freiberger Brauhaus in
Sachsen: Ja. Das ist schon besser als das schwache Eibauer. Ein gutes Sachsenexport. Edelwürzig-frisch. Der Geschmack ist für ein Export akzeptabel. Gute Gestaltung der Dose: Leuchtendes Rot und goldene Streifen, beiges Logo, grünes Freiberg. Gelungen. Und der Bierkutscher bringt mit dem Pferdewagen viele kühle volle Bierfässer als Nachschub. Hüja. Außerdem paßt es gut zu altem Metallica-Kram. Prädikat: Metall-Bier Wertung: + + + - (tom) |