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| Schimpfle Freiherr von Zech Premium (5,1%), Privatbrauerei Schimpfle,
seit über 250 Jahren, aus Gessertshausen in Bayern: Bügelverschlussflasche. Herrlicher Klang beim Öffnen. Sehr süßer, malziger Geruch, der stark an Karamell erinnert. Vollmundiger, würziger, kräftiger Antrank. Mild und kernig zugleich. Wasser und Kohlensäure ergeben ein weich abgestimmtes Paket. Deutlich kann man das Malz und den Hopfen herausschmecken. Gleichzeitig erlebt man beide Säulen dieses Bieres von ihrer besten Seite. Hohe Qualität, behutsame Auswahl, gekonnte Zusammenführung. Alles auf hohem, kompaktem Niveau. Das Bier präsentiert sich einheitlich, verbindet gekonnt beste Brautugendenden, lässt es sich aber auch nicht nehmen, hie und da etwas aus dem Rahmen zu fallen und mit einer überraschenden und gekonnten Wendung den Trinker zu verblüffen. Alles schmeckt naturnah, steckt voller Ausdruck und wirkt hochwertig. Das Bier ist enorm süffig, hat einen vollen, mastigen Geschmackskörper, ohne dabei zu opulent zu wirken und überzeugt vor allem durch sein kerniges, aromatisches und dynamisches Auftreten. „Vor über 250 Jahren braute Freiherr von Zech mit erlesenen Rohstoffen nach eigener Braurezeptur eine besondere Bierspezialität. Ein Bier, das weit und breit seinesgleichen sucht und den höchsten Ansprüchen genügt. Nach überlieferter Rezeptur wird der „Freiherr von Zech“ noch heute gebraut: feinste Bierspezialitäten, die den Mythos des lebenslustigen Freiherrn auch heute noch bewahren. Reinstes Wasser sowie streng kontrolliertes Gerstenmalz aus heimischem Anbau stehen für höchste Qualität. Die extrem lange Reifezeit in kalten Kellern sowie die schonende Filtration garantieren den würzig-frischen Premium-Genuß. Auf Ihr Wohl!“ Tja. Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ein wahrlich meisterliches, gelungenes, wohlschmeckendes Bier. Ich überlege schon die ganze Zeit, welche negativen Punkte oder Nachteile ich anbringen könnte. Um dem ganzen den üblichen Rahmen zu geben. Aber ich find nix. Das Bier schmeckt einfach hervorragend. Herausragend. Vorbildlich. Dieses Milde und Bekömmliche, man könnte auch sagen: Süffige, wie es sich heranschmeichelt an diese kernige Würzigkeit, an diese urige Tiefe des Aromas. Herrliches Bier. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Außer: Wenn man diesem Bier keine 6 gibt, welchem dann?! Da steckt so viel Kraft und Potential drin, das ist wirklich der Hammer. So viel Aroma, Geschmack, Tiefe, Ausdruck und Charakter findet man wirklich selten. Bei jedem Schluck fühlt sich der Trinker verstanden, geschmeichelt, angesprochen, herausgefordert, ruhig und entspannt . Ein Bier, wie man es nicht oft findet. Dabei glaube ich nicht, dass ich geblendet bin von diesem halben Bierdesaster aus Uganda, das ich im Vorfeld testen durfte/musste. Nein. Definitiv nicht. Selbst neben einem großen Böhmischen oder einem wahrlich guten aus Deutschen Landen besteht es, zeigt Gesicht, setzt sich durch. Ein naturtrübes, natürliches, naturnah schmeckendes Naturbier. Bemerkenswert. Wer das mal in die Finger bekommt, der darf sich glücklich schätzen. Fazit: Ich find nix und freu‘ mich Wertung: + + + + + + (t 09/03) Nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut: Ja Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen |