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| Glückauf Edel Helles (4,9 %) Privatbrauerei seit
1880 aus Gersdorf in Sachsen: Frischer malziger Geruch. Der Schaum ist von großer Güte. Die Farbe recht hell. Hups. Was ist das denn? Das schmeckt nach Chlor uns sehr künstlich bis chemisch. Eher kantig und unrund. Weder sonderlich weich noch ausgewogen oder bekömmlich. Komischer Geschmack. Beißt. Und wirkt nicht wirklich natürlich. Man könnte fast meinen, da wäre beim Brauvorgang etwas schief gelaufen. Ein künstlicher Beigeschmack, der den Rest fast komplett in den Hintergrund drängt. Dazu kommt noch, dass das Aroma weder besonders voll noch würzig ist. Ziemlich flach und flau. Vor allem der Abgang. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder schmeckt das Bier wirklich nicht besser, was ich mir kaum vorstellen kann, und bekäme so nicht mehr als eine drei, oder es ist beim Einbrauen etwas schiefgelaufen, was ja hin und wieder passiert. Wenn Fall 1 der richtige ist, dann gäbe es die drei nur deshalb, weil unter der Oberfläche eigentlich ein ordentliches Malzarome hervorlugt. Aber dieses schon erwähnte Geschmacksüble tilgt das weg. „Aus dem Herzen unserer sächsischen Heimat, handwerklich gebraut. Frisch, ausgereift, harmonisch-hopfig – das Helle unserer Heimat. GLÜCKAUF – das schmeckt mir!“ Also von diesen Worten kann ich leider kein einziges bestätigen. War das Zwickel ja wirklich noch sehr angenehm, erscheint das Edel Klassen schlechter. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Vielleicht war die Abfüllanlage nicht in Form. Oder im Braukessel ist was daneben gegangen. Wie auch immer. Normal kann das eigentlich nicht sein. Drum „Wertung nicht möglich“. Fazit: Alles i.O. ? ! Wertung: n.m. (t 08/04) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja Inhaltsstoffe: Brauwasser, Malz, Hopfen, Hopfenextrakt Im Internet unter: www.glueckaufbiere.de PS: Vielen Dank an Frau Schüttoff, die uns mit bei der Besorgung der Glückauf-Biere behilflich war. |