Goldburg Fist Class Belgian Premium Pils (5,2 %) 0,25-Liter-Flasche gebraut ? von seit ? aus ? in Belgien:

Keine Herkunft. Keine Vita. Dafür für ein Pils extrem viel Hubraum. 5,2 ist viel. Leider kann man das vom Inhalt nicht behaupten. Der Schaum ist reinlich weiß, die Poren gefallen, bauen sich gut auf, halten sich lange. Die Farbe ist pilstypisch hell und klar. Der Geruch ist in diesem Fall wirklich schwer zu beschreiben. Unscheinbar. OK. Das ist er auf jeden Fall. Kühl auch. Ein bisschen trockener Hopfen, der staubig wirkt, schimmert durch. Sehr unspektakulär.
Weich der Antrank. Oha. Hier läuft die Sache gleich von Anfang an besser. Mild der Grundcharakter. Weich das Wasser. Die Kohlensäure ist sehr vorteilhaft portioniert. Die Zutaten halten sich zurück, versuchen erst gar nicht, groß auf Aroma zu machen. Das tut dem Pils gut. Vor allem auch deshalb, weil die Stolpersteine, Ecken und Katen sich auf ein kleines Maß beschränken. Geschmacklich ist das sehr unauffällig und dezent ausgelegt. Dafür ist der Süffigkeitsfaktor hoch, das Bier lässt sich glatt und beschwerdefrei abtrinken. Und – ganz ehrlich – das ist mir mittlerweile viel lieber, als dass ich krampfhaft nach Aromauntiefen suchen muss. Lieber glatt und ehrlich-seicht, als quälend. Hier fließt die Sache wenigsten sauber ab. Die Trockenheit des Hopfens hat eine dezente (nicht wirklich hochqualitative) Nussigkeit. Dazu gibt es noch einen Schuss grasige Blumigkeit. Das macht sich gar nicht mal schlecht.

Fazit: Es geht doch
Wertung: + + + - [t 04/11] -Maastricht-
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: k.A.
Inhaltsstoffe: k.A.