Grünfelder Export aus Großostheim in Bayern* (5,4%): Tja. Da holt man sich so ein nettes Fläschchen aus dem Getränkemarkt, freut sich, da dieses Bier noch nicht getestet ist, setzt sich daheim hin und scheitert schon an einer Grundregel. Woher kommt dieses Export zum Teufel? Hergestellt für TOOM, Rewe Großflächenvertriebs GmbH, Köln. Gut. Das hatten wir ja schon beim Pils. Schade. Keine klare Herkunft. Dabei schmeckt es gar nicht mal übel. Es ist frisch und spritzig. Ein wenig wässrig, dafür stört aber kaum etwas das Aroma. Die Kohlensäure ist akzeptabel. Der Abgang ist kurz und leichtgewichtig. Das Malz ist auch ein bißchen defensiv für ein Export. Dafür macht sich der Hopfen lang und ist für ein Ex sehr vordergründig. Jo. Wenn es nicht dieses leicht Beißende hätte, könnte man diesem Bier einen oberen Durchschnitt zusprechen. So aber haben wir hier ein Export, dass sich mit einer Drei zufrieden geben muß. Nicht wirklich schlecht um einen die Tränen in die Augen zu treiben und nicht wirklich gut, um dem Tester ein HALELULJA zu entlocken. Das kommt erst in ein paar Stunden, wenn wir Henkelritter das 1.000ste Bier getestet haben. Dauert nicht mehr lange.
Fazit: Nicht mehr lange, dann haben wir die Tausend
Wertung: + + + (t 03/02)
* Danke an Rolf für die Herkunftsauflösung!