| Grünfelder Pilsner aus Großostheim in Bayern* (4,9%):
(Wo kommt das her? Wer braut die Brühe? Warum steht nichts drauf? Schämen
die sich ihrer Herkunft? Wieso kriegt man keine Informationen? Das einzige,
das Aufschluß gibt, ist der ernüchternde Satz: "Hergestellt
für TOOM, Rewe Großflächenvertreibs GmbH, Köln."
Hört sich wie eine stark nach aktienorientierter Gesellschafterversammlungsverordnung
an. Jedenfalls verheißt es nichts Gutes. Massenkommerzbierapparatschikverdacht.)
Doch zu anfangs wird man überrascht: "Das schmeckt ja gar nicht
so schlecht." Man trinkt's, wundert sich und sucht nach dem Haken.
Doch je stärker man abgießt, desto mehr relativiert sich die
Sache. Ist da vielleicht zu viel blendende Chemie drin? Nicht, das es nicht
mehr schmeckt. Aber das Erscheinungsbild macht mißtrauisch. Das häßliche
Logo versichert: "Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516."
Außerdem wird nur unter Verwendung von ausgesuchtem und feinstem Hopfen
gebraut. Trotz allem. Irgendwie ist man mißtrauisch. Der Text in Richtung
TOOM & Rewe irritiert. Vielleicht bekommt man ja in 20-30 Jahren einen
an de Klatsche. So wie bei BSE. - - Wo liegt Grünfeld eigentlich? So
lange ich's nicht weiß, nur 'ne 3 1/2. Prädikat: Gut schmecken tut's nicht schlecht. Doch ob die Inhaltsstoffe alle clean sind, weiß keiner der Tester. Wertung: + + + - (tom) * Danke an Rolf für die Herkunftsauflösung! |