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| Arco Valley Lager (4,5 %) seit ? aus Adldorf in Bayern: Praktischer Reißverschluss. Man zieht kräftig an der Lasche, schon ist die Sache offen. Garantiert Bierzugang an jedem Punkt der Welt ohne Zusatzinstrumente – solange das Bier nicht leer ist. Die wilden Steppenpferde auf dem Label scheinen nicht so ganz ins Bild zu passen. Auch der Spruch: „Ein Geschmack wie Natur und weites Land“ leuchtet mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz ein. - - Der Schaum ist gut geordnet und portioniert. Feine Poren. Guter Stand bei großem Volumen. Das macht auf jeden Fall schon mal ein gutes Bild. Die Farbei st mittelgelb, golden, klar. Nur spärliche Kohlensäurebläschen stören die Ruhe. Der Geruch ist lagertypisch malzig, etwas kühl und hart, dafür markant, versehen mit einer nussigen Spur. Der Antrank spiegelt die Nussigkeit nochmals kurz wieder. Dann kommt eine etwas laue Malzspur. Anschließend wirkt die Sache etwas karamelllastig bis billig. Nicht wirklich billig, eher unreif. Dennoch ist die Vollmundigkeit schön hoch und das Aroma hat was mildes. Das Wasser ist ordentlich weich. Die Kohlensäure schön samtig. Der Süffigkeitsfaktor ist sehr hoch. Leider hat dieses Bier zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die erste starke, in der das Aroma durchaus Attraktivität und Klasse hat, und eine zweite, in der die Sache dann abfällt, sich nicht mehr halten kann, nachlässt. Was dem Bier über die volle Distanz nie richtig gelingt: Natürlichkeit, Frische und Entspannung auszustrahlen. Es wirkt phasenweise eine Spur zu künstlich, nicht wirklich freu und ungestüm, eher gebremst, gehemmt, gedämpft. „Lager - das ist Natur, Abenteuer und weites Land. Weltoffen, dynamisch und aktiv. Gebraut im Land der Rottaler - von ARCO-VALLEY nach dem Bayerischen Reinheitsgebot. Zum Anklicken gut“ www.valleylager.de“ Gut. Weites Land! Abenteuer? Ich finde, die Werbeabteilung hat hier etwas übers Ziel hinaus geschossen. Die Idee ist sicher nicht schlecht. Aber entweder muss dieses Bier in Amerika stattfinden, oder der Geschmack müsste mindestens eine ganze Klasse beeindruckender sein. So bleibt ein ordentliches, in seiner Malzigkeit nicht zu imposantes und von einigen Nachlässigkeiten durchzogenes Bier. Weich in der Anmutung, fraglos, wenn auch eine seltsame Härte in Kombination mit einer schwerfälligen Leere immer wieder hochkommt. Überhaupt lastet auf dem Aroma eine gewisse Schwere bzw. Belegtheit. Das Malz wirkt in seiner Süße zu dumpf, das Karamell atmet nicht frei. Vom Hopfen ist kaum etwas zu spüren. Daneben diese etwas schwer in Worte zu fassende Künstlichkeit. Aromatisch eigentlich keine 4. Aber aufgrund des guten Wassers und der feinen Kohlensäure sowie der prinzipiell vorhandenen Milde kann man diese doch geben. Aber, ganz ehrlich, verglichen mit dem eben getesteten Irlbacher Spezial liegen hier Welten dazwischen. Das ist kein Vergleich. Das ist ein Abklatsch. Aber sind wir fair. Das Valley Lager mit seinen wilden Pferden zielt ja sicher nicht in diese Klasse. Vielmehr ist es ein leichtes, lockeres, rasch zu trinkendes Bier. Soll es wohl oder zumindest sein. Keine Ahnung. Mein Fall ist es kaum. Die Vier aber als Kompromiss dennoch. Ein paar qualitativ nicht unbedeutenden Schimmer spiegelt dieses Lager ja wider. Wobei. Jetzt, kurz vor Ende des letzten Schluckes … nein, keine 4, konsequenterweise nur die gute 3,5. Fazit: Let’s have a Lager Wertung: + + + -* [t 12/08] Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hopfenauszüge Im Internet unter: www.valleylager.de |
| Graf Arco Valley Lager 4,5% vol. aus Adldorf Also wirklich, trotz
aller Mühe unvoreingenommen an ein Graf Arco zu gehen, werde ich ein weiteres
mal herbe enttäuscht. Es schmeckt einfach zum k..... Viel zu wässrig gleitet
es dünn und Körperlos widerwillig in den Rachen. Der Abgang - falls man
es in diesem Fall so nennen darf - ist nichts weiter als etwas komisches
das einen eklig schmeckenden Pelz hinterlässt. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Prädikat: Graf Arco soll in Pension gehen Wertung: + + (pat 10.01) |