Haake-Beck Edel-Hell (4,7%) seit 1826 aus Bremen: Fruchtiger Malzton. Vollmundig im Aroma, jedoch zum Ende hin etwas dünn. Das Wasser ist weich, die Kohlensäure etwas zu stark. Trotzdem ist es relativ weich und cremig. Für ein Helles bietet es ein eher trockenes und herbes Aroma. Vor allem im Abgang macht sich ein trockenes Gefühl breit. Ist das Haake Beck Edel-Hell am Anfang noch harmonisch und ausgewogen, wird es zum Schluß hin etwas unruhig und verliert etwas die Linie. Auch fehlt es dem Geschmack etwas an Ausdruck und Intensität. Es läßt sich zwar rund und zügig trinken und hat auch gegen keine sonderlich negativen Einflüsse anzukämpfen. Jedoch vermißt man den Funken der überspringt. Die Zündung. Ein süffiges und passables Bier zwar. Doch zum Durchbruch fehlt noch ein bißchen. Für Liebhaber nordischer Gerstensäfte aber zu empfehlen. Überraschend herb für ein Helles. „Haake-Beck Edel-Hell wird traditionell nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Es zeichnet sich durch seine Frische und Süffigkeit aus. Mit hochwertigen Rohstoffen gebraut für Liebhaber des milden Biergeschmacks.“
Fazit: Nordisch Hell bei Nature
Wertung: + + + + (t 02/03)
PS: Vielen Dank an Rainer V. aus Bremen, der uns dieses Bier über viele Hunderte Kilometer sicher transportiert hat.