| Hansens Schwarzbier
aus Flensburg: Das Dunkle ist betont bitter-malzig
und wirklich Schwarz. Die Kohlensäure ist lange nicht so aggressiv wie beim
Pils sondern weicher und cremiger. Auch hier eine erst spät einsetzende
Geschmacksentrfaltung. Davor ist es irgendwie wässrig. Man vermißt, insbesondere
in dieser ungewöhnlichen Atmosphäre, das Packende, den Grip. Man wartete
ständig, dass etwas passiert. Aber dem ist nicht so. Eigentlich schmeckt
es mehr oder weniger nach nichts. Dafür ist der hausgemachte Fleischkäse
in Geschmack und Portion weltklasse. Schade. Draußen fliegen Möwen kreischend
über die Flensburger Förde. Das Meer schwappt sanft an den alten und ehrwürdigen
Hafen. Doch Hansens Bier untermalt die Szenerie nicht unbedingt würdig.
Kann ein frisches Flens vom Faß nicht ersetzen. Fazit: Bleib beim Flens Wertung: + + + (t 02/02) |
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