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| Herrenhäuser Hefeweizen Hell naturtrüb 5,5
%) seit ? aus Hannover in Niedersachsen: Flaschenweizenbier aus Niedersachsen. Nicht alltäglich. Das Etikett fällt auf. Bisschen romantisch, bisschen langweilig. Der Himmel etwas auf bayerisches weiß-blau getrimmt. Der Geruch ist frisch citrusartig, dazu hefig-malzig-getreidig. Sehr erfrischend und spritzig. Der Schaum bewegt sich auf gutem Weissbierniveau. Die Farbe ist recht hell und etwas knallig gelb. Sehr cremiger Antrank. Weich und wohlig. Die Kohlensäure macht sich prächtig. Das Wasser ist gutmütig. Vor allem dieser cremige Schaum ist eine Wohltat. Das Aroma ist fruchtig angehaucht, neben der Citrusnote tut sich ein ordentlicher Batzen Banane hervor, wenig herb, im Abgang hefig, wirkt sehr wach und etwas verspielt. Die Harmonie der Zutaten kann sich sehen lassen und die Süffigkeit kann sich weit oben ansiedeln. Ein überraschend erfrischendes und süffiges dazu vollmundiges und fruchtig-süßes Weizen. Ich bin wirklich angetan. Ein Hefe, wie es aus Bayern kaum besser herstammen könnte. Süffig. Vollmundig. Schmackhaft. Es betritt sicher keine neuen Wege oder überrascht mit ungekannten Geschmackskompositionen. Dafür bietet es ein solides, sich durchgehend auf hohem Niveau bewegendes Aroma. Stressfrei. Angenehm. Traditionell im Charakter. "Goldgelber Weizen, feine Hefe und sorgfältig ausgewählter Hopfen vereinen sich durch hohe Braukunst zu unserem Herrenhäuser Weizen. Ein Weizenbier von typischer Frische und prickelnder Eleganz.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Alles passt. Fazit: Gelungene Weisse aus Norddeutschland Wertung: + + + + + (a & t 10/04) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja Inhaltsstoffe: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe Im Internet unter: www.herrenhaeuser.de PS: Vielen Dank an Sascha Röhl von der Brauerei Herrenhausen für großzügige Zusendung der üppigen Bierprobe! |