| Iserlohner Sauerländer
Winter (5,9%) aus Iserlohn in NRW: Draußen
-2 Grad Celsius. Es liegt Schnee, der Mond glitzert. Drinnen schön
warm und gemütlich. Dazu ein Winterbier. Paßt. Erschreckend nur,
dass diese Brauerei sich wohl bald nicht mehr unter den Lebenden befinden
wird. Sie soll geschlossen werden. Eine Braustätte, die ihre Fans selbst
im hohen Norden haben. Aus Schleswig Holstein nehmen Leute den langen Weg
auf sich, um das leckere Dunkle 1899 zu erstehen. - - - Das Winterbier hat’s
in sich. Sehr gehaltvoll, trocken, rauchig, erdig. Ein fast asketisch-edles
Aroma. Ungewöhnlich trocken und rauchig in einem. Sehr interessant.
Auch etwas fernes, fruchtiges ist zu vernehmen. Das gibt ein feines, elegantes
Gegengewicht und macht das Bier nicht zu herb. Dann haben wir da noch das
sehr weiche Wasser und die vorzügliche Cremigkeit in Zusammenarbeit
mit der routinierten Kohlensäure. Ferner eine vollmundige und ausdrucksstarke
Würzigkeit. Ein kerniges, vollmundig-würziges, herb-trockenes,
angenehmes Bier. In Nuancen leicht holzig vermengt mit feiner Nuß.
Wirklich ein offenes, breitbandiges, interessantes Aroma. „Sauerländer
Winter“, die dunkle, aromatische und süffige Bierspezialität.
Gebraut für die kalte Jahreszeit nach alter traditioneller Rezeptur.“
Oh man. Und die sollen den Betrieb einstellen? Junge, Junge. Die brauen
wirklich gutes Bier. Egal ob Pils, 1899 oder der Sauerländer Winter.
Ausnahmslos überdurchschnittlich gute bis sehr gute Ergebnisse. Ein
Jammer. Eine gute 5 für dieses Bier. Fazit: Dunkel und vielschichtig Wertung: + + + + + (t 02/03) |
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| PS: Vielen Dank an Thorsten aus Iserlohn, der uns über die Brauerei das Sortiment besorgt hat. Leider steht die Iserlohner Brauerei vor der Schließung. Unter www.rettet-iserlohner.de kann man sich ein Bild über den Stand der Dinge machen und die Jungs evtl. auch untersützen. Auf jeden Fall wäre es ein Disaster, wenn diese Braustätte geschlossen erden würde. |