Kapplerbräu Leichte Weisse (2,5 %) seit 1561 aus Altomünster
in Bayern:
Vergleichstest mit dem
Kühbacher
Schloß-Weizen.
Der Schaum hier ist nicht so üppig und standhaft wie beim Vergleichsbier.
Die Farbe ist recht hell, leuchtend gelb. Der Geruch ist etwas stumpf
und gerstig. Das Aroma ist leicht, unbeschwert, und hat von jedem ein
bisschen. Malz, Hopfen und Hefe sind, wenn auch nur in Ansätzen
zu erkennen. Erfreulich: die bei Leichtweizen oft entstehenden Queraromen
fehlen hier so gut wie komplett. Dafür ist der Geschmack recht
dünn, was auch vorteilhaft sein kann, denn die Süffigkeit
ist ordentlich. Das Aroma ist zwar um einiges dünner als beim Kühbacher,
es liegt auch fast 1 % zwischen beiden Sorten, und das ist bei solch
niedriger Stammwürze natürlich viel, aber trotzdem sticht
dieses Bier positiv unter den Leichtweizen hervor. Es ist sehr süffig.
Weiches Wasser, angenehme Kohlensäure. Dazu ein sehr störungsfreier
Geschmack. Läuft gut ab. Da kann man sich richtig drauf freuen,
wenn man mal fahren muss, denn mit dem Kapplerbräu kommt man gut
klar. Sehr erfreulich, dass beiden Bieren dieses oft zu unreife, spelzig-gerstige
fehlt. Oft muss man sich richtig überwinden, um diese Leichtgewichte
runterzukriegen. Hier, bei beiden, nicht der Fall. Gut gemacht!
Fazit: Leicht und süffig
Wertung: + + + (t 03/05)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot:
Ja
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen,
Hefe