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| Karlsberg URPILS (4,8 %) 0,33er-Flalsche seit ? aus Homberg im
Saarland: Guter, einem Pils Ehre machender Schaum. Mittig sehr feine Poren. Der Stand hervorragend. Das Volumen überdurchschnittlich. Prächtige Haube. Die Farbe ist pilstypisch hell und klar. Trockener, herbbitterer Hopfenduft. Klar. Herb. Schnörkellos. Vielleicht etwas hart. Ein Pils hohen Herbegrads. Sehr bitter. Leicht holzig. Nicht übermäßig geschmeidig oder mild. Es schmeckt ein wenig vorhersehbar und in seiner Bittere zu kantig. Markant zwar auch. Aber, ganz ehrlich, etwas mehr Milde, Bekömmlichkeit und Harmonie auf der Zutatenbühne, das hätte der Sache sehr gut getan. Dieses Pils wirkt etwas zu harsch und hart, sehr kantig. Sehr bitter. Sehr spröde. Holzig. Trocken. Der Hopfen, obschon hervorgehoben wird, dass dieses Bier „Mit dem guten Maß an Magnum-Hopfen“ eingebraut wurde, ist in seinem Spektrum sehr klassisch und unbeirrbar. Wer richtig trockene und bittere Pilsbiere mag, der kann hier auf jeden Fall zugreifen. Ansonsten tut man sich etwas schwer, Zugang zu finden. Fazit: Unbeirrbar Wertung: + + + - [t 04/09] Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA Zutaten: Wasser, Malz, Hopfenextrakt |
| Karlsberg URPILS (4,8 %) seit ? aus Homburg im Saarland: Nachdem dieses Bier als Test aus der Flasche schon seit rund drei Jahren eingefordert wurde, hier endlich der Test. Unvoreingenommen. Neutral. Unbefangen. Der Schaum macht schon mal eine gute Figur. Mittelporig, gut im Stand. Der Geruch ist intensiv, hopfig angehaucht, hat aber etwas leicht kantiges. Pilstypische Farbe. Feine Kohlensäureperlen bahnen sich ihren Weg empor. Gut. Eines der besten Biere der Welt, wie einige behauptet haben, ist es nicht. Definitiv. Man sollte diesen Meinungsträgern mal empfehlen, ein WIRKLICH gutes Pils zu trinken. Nicht die, die man an den Tankstellen landauf, landab bekommt, sondern eines einer kleinen, familiären, urigen Brauerei. Aber gut. Darum geht’s hier ja in erster Linie nicht. Das Aroma ist durchaus intensiv. Keine Frage. Der Hopfen hat aber eher eine weiche Ausrichtung, wirkt nicht nordisch-stramm durchgehopft, sondern eher mild. Das Malz kommt auch zur gelten, stemmt sich gegen den etwas harten Eindruck, den das Aroma verströmt. Man vermisst die Weichheit, die Milde und Bekömmlichkeit. Auch könnte dieses Pils ein wenig mehr Dynamik und Leben gebrauchen. Der Abgang wirkt sonderlich leer, hat wenig Kraft. Nur ein Hauch Hopfen bleibt hängen. Aber trotz dieses etwas steifen Auftretens gelingt es dem Karlsberg, eine gewisse Wonne und Süffigkeit zu verbreiten. Man merkt, dass die Braumeister ihr Augenmerk nicht auf ein möglichst individuelles Geschmacksbild gerichtet haben sondern auf ein Aroma, das möglichst vielen schmeckt. Das ist OK für die, die einfach nur gerne Bier trinken, für Liebhaber oder Pilsgourmets steht klar fest: es gibt bessere auf dem Markt. Verglichen mit anderen großen Massenbieren steht es nicht weit entfernt, hätte es ein wenig mehr Esprit und weniger Kantiges, Metallisches, und es wäre gar nicht mal übel. Eine 4 kann man geben. Große Euphorie kommt aber nicht auf. Fazit: Eines der großen Deutschlands Wertung: + + + + (02/05) Gebraut nach dem Reinheitsgebote: Ja Inhaltsstoffe: Wasser, Malz, Hopfenextrakt |
| Karlsberg Ur-Pils aus (4,8%) Homburg im Saarland:
Eines der ganz schlechten Dosenpilsbiere. Angefangen vom üblen
Beigeschmack nach Metall über eine Künstlichkeit, die an jedem
Schluck klebt bis hin zum Nachgeschmack, der unter die Gürtellinie
geht. Hinzu kommt, dass die Karlsberg-Brauerei sich zu einer Massenbrauerei
entwickelt, die eltiche Fittiche unter sich hat. Somit ist man auch nicht
wirklich sicher, welches Ur-Pils sich in der Dose befindet. Interessant
ist, dass viele Kollegen aus dem Saarland Kommentare abgegeben haben,
die zwischen "Das beste Bier der Welt" und "Kuhpisse"
(Zitat!) hin und her pendelten. |