Karlsberger Hof, hell, seit 1776, Karlsberger Brauerei, Homburg, Saarland, www.karlsberg.de, alc:5,4%vol, 0,5l Bügelverschluß-Pfandflasche:
Saaland. Eifel. Und ein helles Bier. Es ist nicht alles Burger was Bit heißt. Dieses ist kein Massenbier und richtig gut. Ein super "Plopp" und die Flasche ist auf. Eine kurze Ahnung eines
4711 Parfüms, die erst mal verfliegt. Die Farbe ist schön rötlich kupfer-bernsteinmäßig. Der Schaum ist weiß und hält ein paar Minuten. Der Geruch ist Parfüm. Der Geschmack ist Alkohol. So in Richtung süßlicher Alko-Punsch. Der Hopfen kommt sowas von mild daher, daß er kaum wahrgenommen wird. Der Alkohol ist hier der unumstrittene Sieger, obwohl nur knapp über 5%. Fast wie bei unseren bekannten Bockbieren. Aber die parfümartige Süße läßt Luxemburg und Belgien als Nachbarn ahnen. Nicht schlecht. Und nicht Super-Spitze.
Reinheitsgebot: Ja
Fazit: Ein parfümierter Belgier aus der Eifel
Bewertung: + + + (D 11/04)
Karlsberger Hof (5,4%) seit 1776 aus Homburg im Saarland:
Wieder ein Bier aus der Karlsberg Brauerei (www.karlsberg.de) in Homburg. Die wollen wohl ganz Deutschland mit Bier überschwemmen: Pils, Export, Black Baron, Alt, Joys, Karlsberger Hof, Bock, Mixery ... Die meinen's halt gut. Aber ob es nicht vielleicht besser wäre, sich auf ein, zwei wirklich gute Biere zu konzentrieren... Gut. Aber Karlsberger Hof ist mal ein ordentliches Bier. Der Geschmack ist fein-würzig, das Aroma ansprechend und gleichmäßig. Die Farbe erinnert leicht an die eines frischen Kilkenny. Geschmacklich kann es diesem aber nicht das Wasser reichen. Das Label ist gelungen und interessant. Somit braut Karlsberg mit dem Karlsberger Hof ein Bier, das endlich mal ruhigen Gewissens weiter empfohlen werden kann und den Ruf der Saarländer anhebt.
Fazit: Aufsteigende Tendenz
Wertung: + + + + (tom 03/01)