Kloster Machern Dunkel (5,4 %) seit 2004 aus Bernkastel-Kues
in Rheinland-Pfalz:
Prächtiger Schaum. Sehr cremig. Braun-beige Farbe. Toller Stand.
Dunkles Rotbraun des Bieres. Intensiver Malzgeruch mit markanten Zügen,
die an Lakritz, etwas scharf, und Honig erinnern. Dazu auch recht trocken.
Ein Stout ist nicht weit entfernt.
Recht sprudeliger Antrank. Zu starke Kohlensäure. Eher trockene
Grundausstattung des Aromas. Jedoch läuft parallel auch etwas süßes,
leicht klebirg-malziges. Trotzdem vermisst man ein bisschen die Tiefe
und Vollmun-digkeit. Der Antrank noch recht gut orientiert, verliert
das Finish etwas den Roten Faden. Trotzdem hate es einen eigenen Charakter
und ist für mich das aromatischste der drei Kloster-Machern-Hausbiere.
Hier wirkt das Was-ser auch am weichsten, das Arrangement insgesamt
am ausgereiftesten. Ein trocken-erdiges, leicht süßes Dunk-les
mit schwachen Parfümaromen und zu starker Rezenz. Unterm Strich
aber individuell und aromatisch intensiv genug, um auch die verwöhnte
Genießerzunge zufrieden zu stellen. Und nach Hausbrauerei schmeckt
es eindeu-tig. Das ist immer gut, wenn das den Braumeistern gelingt.
Fazit: Der Stallhengst
Wertung: + + + + (t 05/05)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516:
JA
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe
PS: Vielen Dank an Markus J. für die Organisation
dieses Bieres.
PPS: Erst im Nachhinein haben wir erfahren, dass diese
Brauerei erst seit 2004 existiert. Von beertest.de an dieser Stelle
alles gute für die Zukunft. Möge der Sud euch immer gelingen,
sodass die Moselaner auch viel Bier trinken; statt des Weines.
So schreibt die Brauerei über ihr Dunkles:
Der Stammwürzegehalt liegt bei unserem Kloster Machern Dunkel bei
12,4% und der Alkoholgehalt bei 5,4%. Es wird, nach alten Klosterrezepturen,
ausschließlich mit dunklem Malz eingebraut, leicht gehopft und
untergärig vergoren. Dadurch erhält es seine malzaromatischen
und vollmundigen Geschmack.
Im Internet unter:
www.brauhaus-kloster-machern.de