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| Krombacher Pils aus Krombach in Nordrhein-Westfalen: Jeder kennt das: Man schaut sich grade einen Film an und plötzlich ist Werbung. Die erste Werbung ist die von der deutschen Brauerei Krombacher. Man hört die sphärische, triumphale Musik und weidet seine Augen an der malerischen, naturbelassenen Umgebung. Und dann leuchtet einem eine Kiste Krombacher entgegen. Mann, das muss ein feines Bier sein!!! Doch ein Test hat mich auf den Boden de Tatsachen zurückgeholt. Als ich durch einen uninteressanten Zufall mit dem Bier Bekanntschaft machen sollte, war ich nicht unbedingt aufgeregt, aber eine gewisse Vorfreude konnte ich mir nicht verhalten. Doch zunächst zu den Fakten. Optik: Der Blick auf die Flasche ist nicht gerade so vielversprechend wie die Werbung. Ich würde mich wohl auch nicht so für das Bier interessiert haben, wenn ich die wirklich feine Werbung nicht gekannt hätte. Goldpapier auf dem Mundansatz und grüne Etikette drauf. Langweilig aber alles im Rahmen. Geruch: Statt regenwaldmäßiger Frische und vollem Biergeruch steigt mir ein Odeur in die Nase der alle Alarmglocken schrillen lässt. Von Frische kann hier nicht die Rede sein. Mir schwant Schreckliches. Geschmack: Kein Schluck war so hässlich wie der erste. Mir stößt es heute noch sauer auf, wenn ich daran zurückdenke. Es ist kaum zu beschreiben, aber ich werde es versuchen. Es schmeckt wie Biermost! Es ist nicht unbedingt schal gewesen, doch trotzdem so eine Malzbombe. So derart herb, das es mir beinahe den Schuh ausgezogen hatte. Im Ernst, es lagerte zwar eine Weile, aber es wird den Ansprüchen, die man nach beäugen der Werbung an das Bier hat, nicht gerecht. Fazit: Nach außen gibt es sich wie das feine, erlesene Bier von Welt, doch eigentlich handelt es sich hierbei nur um Bierkaffee. Hopfenkuchenextrakt. Trebersirup. Außen Hui, inne Pfui! Fazit Ende. Fazit: Bierkaffee Wertung: + + + - (b 2004) |
| Krombacher Pils (4,8%) seit ? aus Kreuztal in NRW:
Also. Dem Wunsche der vielen Krombacher-Fans entsprechend hier die Zusatzwertung
zur Perle der Natur. Zugegeben. Der Krombacher-Test war einer der allerersten,
entstanden zu einer Zeit, als wir nicht im entferntesten an den jetzigen
Umfang dachten. Und zu Beginn waren ein paar Kommentare dabei, die nicht
unbedingt immer superobjektiv waren... Das Aroma ist recht ausgewogen und
rund. Es wird kein großes Risiko eingegangen sondern auf Nummer sicher
gesetzt. Eher ein Mainstream-Bier als eines der ungewöhnlichen. Aber
das hat durchaus auch seine Vorteile. Das Krombacher ist frisch und üffig,
wenn auch in Ansätzen leicht säuerlich im Geschmack, bietet gute
eine weiche Kohlensäure und im Nachgeschmack eine feine karamel-malzige
Note, die gut zum gehopften dieses Pilsners paßt. Ein Bier, zu dem
man getrost greifen kann. Und das egal wo man sich in Deutschland befindet.
Denn das Krombacher kriegt man im ganzen Bundesgebiet an fast jeder Tanke.
Es gibt kaum eines, das weiter verbreitet ist und das vielen guten einheimischen
und lokalen Bieren den Hahn zudreht. Bewerten kann man dieses Bier mit einer
4. Um höhere Weihen zu erlangen, müßte es mehr herausfordern
und abwechslungsreicher sein. Zudem ist dieses leicht säuerliche nicht
unbedingt jedermanns Sache. Fazit: Den Fans zuliebe Wertung: + + + + (t 03/03) |
| Krombacher aus Kreuztal (4,9%): Die
Millionen, die sie in die Werbung stecken, würden die besser in gute
Braumeister investieren, um das Bier von seiner unspäktakulären
Note zu befreien. Außerdem würde man dann mehr Sport sehen.
Es schmeckt nicht gut. Es schmeckt nicht schlecht. Man kann es eigentlich
weg lassen. Oder auswechseln. |