Kühbacher Schloß-Weizen Leicht obergäriges Schankbier
(3,3 %) seit 1862 aus Kühbach in Bayern:
Vergleichstest mit der
Leichten
Weisse von Kapplerbräu aus Altomünster.
Hier der Schaum Welten besser als beim Konkurrenten. Der kann sich mit
normalen Weizen ohne weiteres messen. Farblich recht hell. Der Duft
ist wohliger und weizenählicher. Aromatisch intensiver aufgebaut,
erfreut das Kühbacher durch eine sanfte Malznote, die durchaus
füllig wirkt – für die Lightkategorie. Süffige
Erscheinung. Im Nachgeschmack taucht zwar etwas schwach Kratziges auf,
das hält sich aber in Grenzen. Ansonsten kann man dieses leichte
Schloß-Weizen nicht nur trinken sondern in Ansätzen sogar
genießen. Der Geschmack ist nicht voll aber klar und angenehm.
Die Süffigkeit ist toll. Das Wasser weich, die Kohlensäure
perlt fein. Für diese Liga ein mehr als ordentliches Bier. Um ehrlich
zu sein – es läßt aufgrund seiner Gutmütigkeit
und seines reinen Auftreten so manches 100%ige Hefe hinter sich. Braucht
man sich nicht nur anzutun, wenn man fahren muss. Fairer Weise seit
noch erwähnt, dass das Kühbacher deutlich mehr Vol. Alc. und
somit auch in der Stammwürze Vorteile hat. Sehr erfreulich, dass
beiden Bieren dieses oft zu unreife, spelzig-gerstige fehlt. Oft muss
man sich richtig überwinden, um diese Leichtgewichte runterzukriegen.
Hier, bei beiden, nicht der Fall. Gut gemacht!
Fazit: Gut gemacht!
Wertung: + + + * (t 03/05)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot:
Ja
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen,
Hopfenextrakt, Hefe
Im Internet unter:
www.brauereikuehbach.de