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| Löwenbrauerei J. Mendgen Edelpils 4,7% vol. aus Trier in
RP: Ein beeindruckendes Anblick dieses Bier. Toller Schaum, feinporig fest. Guter natürlicher fruchtiger Geruch. Antrank in Richtung nussig edel hopfig und das Aroma ist eine Wonne der Ausgewogenheit. Das Etikett zeigt einen grimmig dreinschauenden Löwenkopf gekrönt von einem LB-Logo für Löwenbrauerei in Trier. Zutaten: Wasser, Malz, Hopfenextrakt. Eine Note von Walnuss überkommt einen hier. Es ist deutlich eine Hopfenblume zu erkennen. Ein vollmundiges, massiges ja breites Bier. Apropos breit - dies ist nun wahrlich das Letzte, welches heute von mir getestet wird, da ich nun langsam breit werde. Diesem Bier kann man durchaus eine Gute, jedoch niemals eine Bestnote geben. Solch ein sanfter Trunk solch ein Labsal doch wo bleibt der würzige Abgang? Ein Ende mit einem runden Abgang fehlt hier einfach. Alles in Allem ein gutes aber kein Spitzenbier. Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot: ja Prädikat: Leopils Wertung: + + + + - (pat 12.04) |
| Löwenbräu Trier Edelpils (4,7%) seit ? aus Trier in Rheinland-Pfalz:
Zuerst einmal ein großes Dankeschön an Christian A. aus Trier, der uns dieses
Bier zuschickte. Leider hat das Edelspils die Reise nicht hundertprozentig
überstanden. Irgendwie liefen ein paar Tropfen aus. Somit litt die Kohlensäure.
Trotzdem ist es trink- und testbar, wenn auch gerade noch so. Das Etikett
ist ein wenig eigenwillig. Der grimmig dreinblickende Löwe könnte Werbung
für den Serengeti-Nationalpark machen, aber als Blickfang eines Trierer
Pilsbieres...? Auch ein bißchen mehr Information (Gründungsjahr?!) über
die Brauerei J. Mengden in der Olweiger Str. 7 wäre wünschenswert gewesen.
Nun gut. Der Geschmack hat etwas leicht abgestandenes, was wohl dem Postweg
zu zuschreiben ist. Die Kohlensäure ist definitiv zu schwach, um dem Bier
echtes Leben einzuhauchen. Aber man erkennt trotz allem, dass dieses Bier
frisch serviert sicher nicht übel ist. Es hat etwas natürliches und traditionelles
im Aroma. Es schmeckt relativ rein und ausgewogen. Allerdings wird das ganze
stark überlagert von dieser Fadheit. Schade. So kann man diesem Pils nicht
mehr geben als eine 3,5. Aber wirklich nur unter Vorbehalt, denn ich wette,
frisch vom Faß, ist es nochmals eine ganze Klasse besser. Fazit: Postschaden Wertung: + + + -* (t 10/02) *Wertung unter Vorbehalt, da Flasche durch Transport beschädigt. |