| Lausitzer Porter (4,4%) seit ? aus Löbau in Sachsen:
Seltsamer Geruch. Süßlich und erdig, dazu etwas Harz. Das äußere
Bild kann sich sehen lassen. Dunkelstes Bordeauxrot. Der Geschmack ist sehr
süß und leicht. Malz in seiner süßesten Form. Da fühlt
man sich fast an Limo erinnert bzw. Cola-Bier. Dazu sehr süffig, obwohl
die Kohlensäure es fast zu gut meint. Im Nachgeschmack pappt es dann
etwas und eine leicht Klebrigkeit bleibt übrig. Dazu dieser, ja, süßliche
Eindruck eben. Fast schon zu viel des guten. Andererseits ist es durch seinen
schlanken Geschmackskörper sehr bequem zu konsumieren. „Bis vor
wenigen Jahren hatte „Porter“ in der Lausitz eine große
Tradition. Gerne wurde diese sagenhaft süffige und dunkle Brauspezialität
getrunken. Jetzt gibt es wieder „Lausitzer Porter“ mit dem
unvergleichlichen guten Geschmack! Der Malz-Mönch war es, der in den
Archiven das Braurezept wiederentdeckte. Mit seinem Namen bürgt er
heute in der Bergquell Brauerei für die Qualität dieser sagenhaft
süffigen Brauspezialität.“ Also süffig ist es
ja wirklich. Jedoch werden Freunde eines herben Bieres nicht so ihre Freude
haben. Besonders herb oder würzig ist es nicht gerade. Wenn man aber
ein leichtes, süßes, malziges Dunkles bevorzugt, dann liegt man
beim Porter richtig. Es bewegt sich zwar am Rande des Kitschs. Aber ernst
nehmen kann man es. Nicht übermäßig anspruchsvoll. Eher
malzig-süffig. Aber das extrem. Wenn auch etwas die Abwechslung fehlt. Fazit: Ein Hoch auf den Malz-Mönch Wertung: + + + + + (t 03/01) |
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| Lausitzer Porter Schwarzes, 4,4% vol., Bergquell Brauerei, Löbau/SA: Dieses Bier darf man sicherlich auch an Jugendliche unter 16 Jahren verkaufen. Das beste Malzbier der Welt. Wirklich, das Porter schmeckt so, als hätte es sich jemand zur Aufgabe gemacht, das Braurezept von Karamalz so zu tunen, dass man das Zeug saufen kann. Das Porter erweckt zwar keinen Schluck lang den Eindruck, als enthielte es mehr Alkohol als ein Clausthaler, schmeckt dabei aber so frisch, lecker und abgerundet, dass es den Gaumen mehr als schmeichelt. Und, es macht sogar noch breit… Man könnte jetzt sagen: „Ein Anfängerbier, eines, dass man auf den ersten Parties im Leben trinkt, weil man dabei sein will, aber Bier noch zu bitter schmeckt“. Aber nein, das Porter genügt höchsten Geschmacksansprüchen, die Aromen treten nur feiner, unaufdringlicher und abgerundet durch eine übermächtige Süße zu Tage. Man schmeckt eine leichte Herbe, eine sanfte Würze etc., aber es ist der Gesamtgeschmack, der beeindruckt. Einfach abgerundet und in sich stimmig. Genauso, wie gute Schokolade aus dem Meer der Süßigkeiten heraussticht, sticht dieses Bier aus dem Meer der Schwarzbiere hervor. Schwarz, süß und unwiderstehlich: welcher Mann hat sich das noch nie gewünscht??!! Prädikat: Das König unter den Malzbieren Wertung: + + + + + + (pit 08/0) |
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| Lausitzer Porter, Schwarzes, 0,5l, alc. 4,4%vol, Lausitzer
Brau-Spezialitäten Brauquell Brauerei Löbau GmbH, Weststraße
7 02708 Löbau / Sachsen: Braun und süß, ein wenig Karamalz, mehr Süße als Geschmack. Nicht dunkelbraun, nicht stark. Für ein "Porter" entschieden zu flach, zu hell und zu süß! Kein Starkbier, wie Porter eigentlich sein soll. Auf dem Etikett erfährt man von der "sagenhaft süffigen Brauspezialität" einige Wunderdinge, die ich beim besten Willen nicht entdecken kann. Süffig ist es, das ist wohl wahr. Das liegt aber an der Süße und an nichts anderem. Fazit: Süßes Lausitzer Karamalz Bewertung: + + + (Dieter 04/03) |
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