| Mühlen Bräu Hell seit 1988 aus Stuhr: Diese Gasthausbrauerei
vor den Toren Bremens öffnete im Jahre 1988 ihre Pforten. Die Einrichtung
geprägt vom etwas biederen Stil der 80er, ist aber sehr gepflegt und durchaus
auch gemütlich. Neben dem hausgemachten Bier servieren die Leute von der
Mühlen-Bräu auch gutbürgerliches, deftiges Essen. Das Helle offenbart zuerst
einmal eine ziemlich schlechte Kohlensäure. Kaum vorhanden, nimmt sie dem
Bier jede Frische und Süffigkeit. Trotzdem erkennt man einen sehr natürlichen
und naturbelassenen Geschmack. Das Aroma ist malzlastig, hat aber auch eine
fruchtige Note inne. Der Hopfen gibt dem letzten Drittel Gewicht, der Nachgeschmack
ist kurz. Dieses Bier hat ein klassisches Malz-Hopfen-Aroma. Der Beginn
ist malzig-fruchtig und das Ende hat etwas herbes. Keine große Herausforderung
oder Überraschung. Dazu die üble Kohlensäure, die diesem Bier allen Wind
aus den Segeln nimmt. Ein ausgewogenes, flaches Bier mit schmalem Geschmackskörper.
Bekömmlich, jedoch nicht süffig. "Gut sitzt es sich in den liebevoll
gestalteten Räumen der alten Stuhrer Mühle. Lassen Sie sich nieder zu einem
erfrischenden Schluck, den wir nach bester Braumeister-Tradition noch wie
in alter Zeit selbst herstellen." Fazit: Wo ist die Kohlensäure? Wertung: + + + - (t 08/02) |
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