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| Michel’s Pilsener (4,9 %) Privatbrauerei Michelsbräu
seit 1815 aus Babenhausen in Hessen: Strammer Schaum von gutem Stand und mittelfeinen Poren. Der Geruch ist hopfig, eindeutig, etwas kühl und kurz. Leuchtend gold-gelb ist die Farbe. Zu Beginn trumpft de Hopfen auf. Doch schon ab der Mitte schwenkt die Sache um in eine etwas kantige und auch metallische Richtung. Recht hart wird das Bier ab hier. Der Abgang versöhnt dann zwar wieder durch eine etwas süßere und mildere Haltung, aber wirklich und restlos überzeugen kann dieses Pilsener nicht. Zu wenig Wärme, Harmonie und Natürlichkeit. Dem Bier fehlt Schwung und Attraktivität. Es wirkt fast so wie eine Darbietung in einer gekachelten Halle. Zu hart und hallig, zu viel Resonanz. Überspitzt und schwer zur orten. Sicher kein Bier, das in die Geschichte des Pilstyps eingehen wird. Vor allem dieses Metallische zehrt stark und nimmt viel. Nicht wirklich gemütlich. Komischerweise, und das ist selten, hat man hier das Gefühl, als gehöre dieser Einfluss dazu. Nicht gut. Hinzu kommt noch eine viel zu süße Note, die man spät erkennt, sich dann aber leicht klebrig im Finish festsetzt. Vielleicht ist es vom Fass stärker. Das Flaschenbier jedenfalls macht nicht die beste Figur. Wasser wie Kohlensäure stehen nicht weit oben auf der Bekömmlichkeitsskala. Man wird schwer warm mit diesem Bier. Trotz nettem Etikett und lange Tradition. Das Eingebraute lässt hier doch das eine oder andere zu wünschen übrig. Wenig Innovatives oder Überraschendes. Weder edel noch impulsiv oder ausdrucksstark. Wenigstens rein eingebraut. Fazit: Hallig Wertung: + + -* [05/06] Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen Im Internet unter: www.michelsbraeu.de |
| Michelsbräu Pils seit
? aus Babenhausen in Hessen: Babenhausener Biertrinkerbeleidigung!
Böse Zungen behaupten, es stamme von Pferden ab. Kann gut möglich
sein. Mir war schlecht. Daß ihr euch nicht schämt!
Prädikat: Unzumutbar Wertung: + |