| Palmbräu Export Classic (5,1%) seit 1835 aus Eppingen in
Baden-Württemberg: Frisch-malzig im Geruch. Feine Kohlensäure
gut abgestimmt auf das Wasser. Vollmundig im Antrank, agiler Geschmack.
Das Aroma wird vom Malz bestimmt, hat aber auch etwas scharf-würziges,
fast herbes, das im Mittelteil Frische verströmt, im Nachgeschmack
etwas zu lange anhält und etwas zu stark ausklingt. Vielleicht liegt
es am Hopfen, der recht üppig beigemengt wurde. Auf jeden Fall fehlt
ihm die süße Schwere oder das schwülstig Blumige manches
Konkurrenten. Hier findet man eher ein schlankes, trockenes Geschmacksbild,
das elegant und geübt seinen Weg geht. Keine Kompromisse oder schräge
Geschmacksarien. Hier wird ein klares und einheitliches Geschmacksbild geboten,
das für ein Export sicher eher herb zu bewerten aber durch die vorzügliche
Wasser-Kohlensäure süffig und cremig ist. Nur im Nachgeschmack
offenbart es kleine Schwächen. Ansonsten ist es süffig, geradlinig,
vollmundig und schmackhaft. Für diejenigen, die auf bayerische Helle
stehen sicher nicht die Optimierung der Exportbraukunst. Für jene,
die auch mal eine herberes Export trinken, ist es die richtige Wahl. Fazit: Herbes Export Wertung: + + + + (07/03) Gebraut nach dem Reinheitsgebot: Ja Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt Im Internet unter www.palmbraeu.de Bemerkung: Sehr gute Internetseite PS: Vielen Dank an Georg P., der uns eine Riesenfuhre Palmbräu zu Testzwecken hat zukommen lassen. |
| Palmbräu Export Classic, 5,1% vol., Privatbrauerei Palmbräu,
Eppingen/BW: Für den Feierabend, den wichtigen Feierabend, der eigentlich die Funktion haben sollte, Stress abzubauen, zu genießen, sich zu entspannen, wähle ich in Zukunft sicher nicht das Export von Palmbräu. Ein mildes, langweiliges Bier. Absolut ohne das gewisse Etwas. Milder Geruch, leicht würzig, schwacher Schaum, der kaum steht, schöne goldgelbe Farbe, wenig spritzig und ohne individuelle, herausragende geschmackliche Note. Der Geschmack ist irgendwie lau, er geht in keine bestimmte Richtung. Das Bier schmeckt nach allem aber auch nach gar nichts. Nur der Abgang, leicht zitronig, würzig, weiß annähernd zu überzeugen. Insgesamt ein Bier, vielleicht für nach dem Sport, eventuell auch für den Biergarten im Hochsommer (zum Durstlöschen), aber bei weitem kein „Stammbier“. Prädikat: kein Stammbier Wertung: + + (pit 08/03) |