Regenten Pils (4,8%): Das Unheil naht, ich kann es riechen... Die Stutzhäuser Brauerei in Luisenthal/Thüringen bietet an einer Tankstelle in Arnstein/Unterfranken dieses Bier an. Das Regenten Pils. Damit lehnen die sich schon mal weit aus dem Fenster. Denn ein Regent ist ein Herrscher. Ein Machthaber. Der, der über den anderen steht. Gut. Lassen wir es erst mal den ersten Schluck wirken. Der Geruch, der sich beim Einschenken entgegenwirft, ist zum Glück nicht im Geschmack vorhanden. Trotz allem ist das Aroma nicht auf höchstem Standard. Es wird dominiert vom Herben. Wie es sich für ein Pils gehört. Doch steht das Herbe ein wenig auf Kriegsfuß mit dem Malz. Denn dieses versucht sich im Abgang dem Bitteren entgegen zu stemmen den Regent zu entmachten. Nicht ganz eine Einheit die zwei Kameraden. Es ist zwar durchaus frischt und würzig wie die Dose behauptet. Auch wird die Mindesthürde eines Pils locker übersprungen. Ein Klassebier ist es aber nicht. Doch für einen Fußballabend oder langweiligen Samstagnachmittag taugt diese Dose allemal. Und cool finde ich, dass eine Tanke in Ufr. Bier aus der Nähe von Erfurt ausschenkt. Also Leute aus Arnstein. Ihr habt zwar das Thünger Bier. Doch probiert ruhig auch mal den Regenten. Es bekommt eine gute 3 von mir. Wenn diese leicht Klebrigkeit im Abgang nicht wäre, hätte man es durchaus höher einstufen können. Das Süße wirft irgendwie das ganze Konzept des Bieres über den Haufen.
Fazit: Ab dem 5. regiert dieses Bier auf jeden Fall
Wertung: + + + (t 06/01)